EREG-Pressefahrt und Präsentation am 8./9. April

Sobotka: Stimulierung und Stärkung regionaler Eigeninitiativen

St.Pölten (NLK) - Eigenständige Regionalentwicklung im Grenzraum (EREG) ist der thematische Schwerpunkt eines Projektes, das im Rahmen der INTERREG II-Initiative der Europäischen Union im niederösterreichischen Grenzraum durchgeführt wurde. Das Projekt wurde vom Amt der NÖ Landesregierung und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr in Auftrag gegeben und wird von der Tschechischen Republik unterstützt.

Für Niederösterreichs ranghöchsten Raumgestalter, Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, ist EREG "kein von außen verordnetes Entwicklungskonzept, sondern dient der Stimulierung, Unterstützung und Stärkung von Eigeninitiativen aus der Region". Es biete grundlegende Informationen über Entwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen Tourismus, Landwirtschaft und Kulturlandschaft beiderseits der Grenze, zeige mögliche Kombinationen von Einzelprojekten sowie Synergieeffekte auf und schlage verschiedene Kooperationsstrategien vor, so Sobotka.

Vor der Endpräsentation des Projektes mit Landesrat Sobotka am 9. April ab 9.30 Uhr im Schloß Mailberg im Weinviertel veranstaltet das EREG-Projektteam am Donnerstag, 8. April, ab 8.30 Uhr von Wien eine Pressefahrt nach Hardegg, um die wichtigsten Akteure und Projekte im Grenzraum Weinviertel - Südmähren zu präsentieren.

Dabei werden u.a. auch Weinkeller besucht, besitzt die Region doch mit den Kellergassen und Kellerbergen ein ganz spezifisches Kulturerbe, das momentan nur in Ansätzen genutzt wird, sich aber für nahezu alle Tourismus-Zielgruppen eignet. Auch der Nationalpark, der auf tschechischer Seite 1991 eröffnet wurde, in Niederösterreich im Jahr 2000 Realität werden soll und eine gemeinsame Entwicklungschance im Grenzraum darstellt, wird im Rahmen der Pressefahrt besucht.

Daneben geht es beim EREG-Projekt auch um eine gemeinsame Image-Werbung Retz - Znaim als Grundelement länderübergreifender Aktivitäten im Tourismus und den Angstabbau in der Landwirtschaft durch ein grenzüberschreitendes Kontaktnetzwerk. So wurde etwa gemeinsam mit Weinviertler Betrieben und Organisationen ein "EU-Praxistraining für tschechische Agrarbetriebe und Gemeinden" organisiert, wodurch regionale Produktidentität entsteht und mittelfristig in der Region Arbeitsplätze für Zu- und Nebenerwerbslandwirte geschaffen werden sollen.

Nähere Informationen und das detaillierte Programm beim Projektteam MECCA Environmental Consulting unter der Telefonnummer 01/5248998, Dipl.Ing. Dr. Hannes Schaffer.

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