Verein Dichterstein Offenhausen wird Blamage für Minister Schlögl

Wien (OTS) - Ein in dem vom Verein "Dichterstein Offenhausen" herausgegebenen Schrift "Wir gedenken ..." enthaltener Festvortrag wird für Minister Schlögl ein Verhängnis.

Schlögls Sicherheitsbehörde behauptet in ihrem Bescheid, mit dem der genannte Verein behördlich aufgelöst wurde, daß die in der zitierten Schrift enthaltenen Äußerungen des Vortragenden Rolf Kosiek "das allgemeine Wiederbetätigungsverbot des § 3 Verbotsgesetz verletzen."

Der Vertreter des Vereines Ex-Abg. Tull hat nun festgestellt, daß der vom Innenministerium inkriminierte Festvortrag nicht nur in der Vereinsschrift enthalten ist, sondern auch als ein Kapitel in dem vom Kosiek verfaßten Buch "Historikerstreit und Geschichtsbewußtsein", erschienen 1985, (2. Auflage) abgedruckt ist.

Wie Tull dem Computer Ausdruck der Buchhändlervereinigung GmbH vom 2. April entnahm, ist dieses Buch in allen Buchhandlungen in Österreich erhältlich.

Das Bundesministerium für Justiz hat somit den Inhalt des genannten Buches (wie auch der Vereinsschrift "Wir gedenken ...") niemals strafrechtlich beanstandet.

Nach Tull muß man Schlögl fragen, wie lange dieser noch gegen Windmühlen kämpfen will.

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