Rotes Kreuz/Kosovo Bundesregierung überträgt dem Roten Kreuz und dem österreichischen Bundesheer die Errichtung eines Österreich-Camps - Evaluierungsteam fliegt heute, Dienstag, nach Albanien

Wien (ÖRK) - Zwei Mitarbeiter des Österreichischen Roten Kreuzes, Josef Tichy aus Oberösterreich und Gerhard Huber aus Salzburg, werden zusammen mit einem Evaluierungsteam des Bundesheeres nach Albanien fliegen. "Es soll ein geeigneter Platz für ein Flüchtlingslager gefunden werden, das bis zu 5000 Menschen eine Unterkunft bieten wird", erklärt Bernhard Jany, Pressesprecher des Österreichischen Roten Kreuzes. Das Österreich-Camp soll zwischen den Küstenorten Durres und Shkodra errichtet werden.

Vier Hubschrauber werden heute, Dienstag, um 10 Uhr aus Langenlebarn abfliegen und voraussichtlich noch am Abend in Albanien landen. In einer Krisensitzung der Bundesregierung, an der auch das Österreichische Rote Kreuz teilnahm, wurde die Errichtung eins Flüchtlingslagers beschlossen, das mit österreichischen Spendengeldern finanziert werden soll. "Nicht zuletzt aufgrund seines logistischen und organisatorischen Know-How wurde dem Österreichischen Roten Kreuz gemeinsam mit dem Bundesheer die Leitung des Camps übertragen. Unser Krisenstab hat bereits alles in die Wege geleitet, um das notwendige Personal und Material abrufbereit zu halten", so Jany. Sobald das Evaluierungsteam den genauen Ort des Lagers bekanntgibt, kann mit der Entsendung begonnen werden.

Das Österreichische Rote Kreuz ersucht um Spenden auf das PSK-Konto:
2.345.000, Kennwort "Kosovo-Flüchtlinge".

Rückfragehinweis: ÖRK-Pressestelle

Mag. Bernhard Jany
Tel.: 01-58900-151
06.04.1999
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