Petrovic kritisiert Hartherzigkeit der SPÖ gegenüber Flüchtlingen

Grüne ersuchen Kirchen und Sozialinitiativen um Unterstützung für Flüchtlinge

Wien (OTS) - "Es ist empörend, daß die SPÖ jetzt auf dem Rücken der Flüchtlinge aus dem Kosovo parteitaktische Spielchen treibt und mit verteilten Rollen ein möglichst großes Klientel pro und contra-Flüchtlingsaufnahme abdecken will", kritisiert die Klubobfrau der Grünen, Madleine Petrovic. Es zeuge von besonderer Hartherzigkeit, wenn Innenminister Schlögl nun gerade 5.000 Flüchtlinge aufnehmen wolle, während 1956 ein wesentlich ärmeres Österreich 250.000 Ungarn-Flüchtlinge vorübergehend aufgenommen hat und vor kurzem noch rund 90.000 Bosnierinnen und Bosnier.

Die Klubobfrau ersucht daher alle Sozialinitiativen und die Kirchen, im Gegensatz zu früher, wo die Regierung etwa die Spenden verdoppelt hat, nun jeweils für eine Verdoppelung dessen zu sorgen, was die Regierung zu geben bereit ist. Nur so könne dafür gesorgt werden, daß die Regierung beschämt ihre Hartherzigkeit ablege. "Ich bin persönlich bereit, hier mit gutem Beispiel voranzugehen, denn die unmenschliche Härte der Regierung gegenüber den Flüchtlingen ist unerträglich", schließt Petrovic.

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