NÖ: Ausgaben für Kleinkinderbetreuung seit 1992 fast um das 7- fache erhöht

Niederösterreich, 5.4.1999 (NÖI) "Die Ausgaben für die Kleinkinderbetreuung außerhalb des Kindergartens wurde in NÖ seit dem Jahr 1992 um fast das 7-fache erhöht", erklärte heute VP-Landtagsabgeordnete Marianne Lembacher. Sie habe daher überhaupt kein Verständnis für die Kritik einzelner Trägerorganisationen, wie etwa der Volkshilfe, wonach das Land zuwenig Geld für die Kleinkinderbetreuung zur Verfügung stelle. "Der Wunsch nach Gleichstellung der Förderung von Kindergärten und anderen Betreuungsformen ist voll erfüllt", so Lembacher.****

Lembacher: "Wurde 1992 die Betreuung außerhalb des
Kindergartens noch mit 150 Schilling pro Kind gefördert, so liegt dieser Wert heute bei 700 bis 1000 Schilling pro Kind". Als Beispiele für die Aufwendungen nennt Lembacher die Förderung von Tagesmüttern, die 3500 Kinder betreuen, die Kindergruppen, wo 1000 und die Horte, wo 3000 Kinder betreut werden. Das Land zahle außerdem einen Personalkostenzuschuß an jene Einrichtungen, die Betreuungsformen anbieten.

Die Tagesmutter als familienähnlichste Form ist für Lembacher die ideale Variante der Kleinkinderbetreuung. Dies werde uns immer wieder von Fachleuten und Kinderpsychologen bestätigt. Bereits Wickelkinder in den Kindergarten zu schicken, wie dies von der SP-NÖ gefordert wird, "davon halte sie rein gar nichts".

- 2 -

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI