Hawaii gewinnt Kampf um "Baywatch" / Eingreifen des Gouverneurs und Kooperation der Gewerkschaft IATSE bringen Rettung in letzter Minute

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Nach Wochen der wilden Spekulationen
hat Hawaii Australien im Kampf um die Sicherung eines Filmdeals zur Verlegung der weltweiten wichtigsten und meistverkauften Action-Abenteuer TV-Serie geschlagen.

Bei einem Treffen in letzter Minute, kurz vor Ablauf der Frist, erreichten der Gouverneur von Hawaii, Benjamin Cayetano, und Al Burns von der Gewerkschaft IATSE, zusammen mit den Mitgliedern der IATSE selbst, in einer Demonstration nie dagewesener Führungskraft, Mut und Kooperationsbereitschaft für "das allgemeine Interesse", einen Deal, der es nun finanziell möglich macht, "Baywatch" in Hawaii zu produzieren. Gouverneur Cayetano versprach, jede Möglichkeit auszuschöpfen, um "Baywatch" an die Strände von Hawaii zu verlegen. Cayetanos persönliche Initiativen bei allen einschließlich der Gewerkschaften haben bewiesen, daß dies ein Mann ist, der meint, was er sagt. "Für diese Investition lohnt es sich, einen Umweg zu gehen," sagte Gouverneur Cayetano Anfang des Monats.

"Für Hawaii ist "Baywatch" ein echter Coup," fügte Cayetano hinzu. "Baywatch bedeutet nicht nur Arbeit für mehr als 150 Leute hier vor Ort, sondern auch Ausgaben in diesem Staat von jährlich mehr als 20 Mio. plus einer Serie, die in einem Jahr die Schönheiten, die Leute und die Vielfalt der Aktivitäten in Hawaii mehr als 5,7 Mrd. Zuschauern weltweit nahebringen wird - ein definitivee Anreiz für den Tourismus."

Die Produktion der ersten 22 Episoden von "Baywatch Hawaii" wird in diesem Juni beginnen. Dies kündigten Gouverneur Ben Cayetano, Tony Vericella, Präsident und CEO vom Hawaii Visitors and Convention Bureau (HVCB), und Syd Vinnedge, Pearson Television Senior Executive Vice President, bei einer Pressekonferenz im Hilton Hawaiian Village auf der Insel Oahu an.

Das Tauziehen im Pazifik begann, als in einem letzten Zug Al Masini Productions (AMP) als Repräsentanten von HVCB die Besitzer und Produzenten von "Baywatch" in ein kleines Geheimnis einweihten ... Hawaii hat einen neuen, proaktiven Ansatz, um im Wettbewerb eine größere Profildarstellung zu erreichen, die den Tourismus ankurbelt und gleichzeitig zum Aufbau der Unterhaltungsindustrie beitragen wird.

Die Produktion von "Baywatch" war bereits auf dem Weg nach Australien, als AMP Präsident April Masini inständigst den Ausführenden Produzenten und Erfinder von "Baywatch", Gregg Bonann, bat, Hawaii in Betracht zu ziehen, buchstäblich Stunden, bevor dieser ein Flugzeug besteigen sollte, um einen Deal mit Queensland, Australien zu unterzeichnen. Als Produzent Craig Kwasizur April sagte, "es ist zu spät. Der Zug hat schon den Bahnhof verlassen", antwortete sie, "nun, dann ist Ihr Zug gerade eben auf ein paar neue Gleise umgeleitet worden."

Minuten später in Honolulu waren Tony Vericella (HVCB) und Al Masini von AMP bei April in Los Angeles am Telephon und rissen sich darum, ein griffiges Paket zusammenzubringen, mit dem endgültig aus dieser einmaligen Chance für Hawaii größtmöglicher Gewinn herauszuschlagen ist.

Gleichgültig, daß in Australien bereits die Skripte geschrieben waren, Schauspieler besetzt und die Zeitungen bereits schrieben, daß Queensland einen Multimillionen-Deal mit den Produzenten der Serie abgemacht hätten.

In Honolulu arrangierte das gleiche Team von Spielern, die 1998 Miss Universe Pageant nach Hawaii gebracht haben, darunter der Executive Assistant von Gouverneur Cayetano, Joe Blanco, Vericella und die Masinis, sofort Treffen zwischen den Produzenten von "Baywatch" und Cayetano sowie mit dem Bürgermeister von Honolulu, Jeremy Harris.

Es gab separate Treffen mit State Senate President Norman Mizuguchi und House Speaker Calvin Say, die begeistert ihre Unterstützung für die Verlegung der Produktion nach Hawaii zusagten. Es folgten Briefe voller Ermunterung von Hawaii
County Mayor Stephen Yamashiro, Kauai County Mayor Maryanne Kusaka und Maui County Mayor James Apana und die Zusagen, die Anträge für Drehs auf den Nachbarinseln beschleunigt zu genehmigen.

Die Directors Guild of America und die Screen Actors Guild waren die nächsten, die ins Bild kamen und erklärten sich einverstanden, ihren Teil dazu beizutragen, "Baywatch" für Hawaii zu sichern.

"Hawaii ist eine großartige Location für Fernseh- und Filmproduktion aufgrund der Vielfalt, die wir zu bieten haben. Wir haben alles, von Sonne und Brandung über Berge, Schnee und Wälder. Wir planen, uns aggressiv auf einer Vielzahl von Märkten im Wettbewerb zu beweisen. Unser wirtschaftliches Wachstum hängt von der Diversifizierung unserer Märkte ab, um damit mehr Besucher auf unsere Inseln zu bringen," sagte Cayetano.

Tony Vericella, Präsident von HVCB, der einen bedeutenden Beitrag zu Finanzierung und Vermarktung von "Baywatch Hawaii" beitragen wird und der der wichtigste Verhandlungspartner für diesen mehrjährigen Deal war, sagte: "52 Wochen Werbung via "Baywatch Hawaii" allein in den Vereinigten Staaten kann konservativ auf $29 Mio. geschätzt werden. Diese Zahl beinhaltet noch nicht einmal die Millionen Dollar an kostenloser Werbung in 148 Ländern und die Wiederholungen, die in den kommenden Jahren in den Vereinigten Staaten und in der ganzen Welt gezeigt werden. Diese Form der Werbung ist sogar noch effektiver, weil sie in den Titel und die Serie selbst integriert ist und nicht in einem Werbeumfeld erscheint, wo Zuschauer anfangen, auf den Kanälen zu surfen.

"Baywatch" zielt auf Konsumenten in der Alterskategorie zwischen 18 und 49, die den gesunden, aktiven Lebensstil bevorzugen, und das paßt perfekt in das Marketingkonzept für Hawaii vom HVCB.

"Baywatch Hawaii" wird eine neue Touristenattraktion für Hawaii sein.

Wir haben außerdem sichergestellt, daß die Nachbarinseln von Hawaii in mehreren Episoden in der Staffel dargestellt werden.

Die Kooperation aus dem Privatsektor zur Beschaffung von Unterkünften, Flügen und Bodentransport ist herausragend," fügte Vericella hinzu.

"Schöpferisch gesprochen, könnte ich mir keine perfektere Heirat vorstellen als die von "Baywatch" und Hawaii," stimmte Executive Producer Gregg Bonann zu. "Ich weiß, daß diese nächste Staffel die beste sein wird, die ich je produziert habe. Allen voran möchte jedem in Hawaii meinen größten Dank aussprechen dafür, daß sie mir diese Chance geben. Die Fähigkeiten der Leute in Hawaii, unüberwindbare Hindernisse in einem so kurzen Zeitraum aus der Welt zu schaffen, imponiert mir und macht mich komplett sprachlos. Wenn mir jemand gesagt hätte, ich würde meine nächste Staffel in Hawaii drehen, hätte ich ihm gesagt, er wäre verrückt, doch das war, bevor ich den Willen der Leute in Hawaii wirklich kennengelernt habe."

"Nach dem langen Erfolg von "Baywatch" während der letzten neun Jahre suchen wir als die neuen Besitzer nach etwas, das dieser Serie einen neuen Impetus geben könnte," sagte Syd Vinnedge von Pearson. "Keine Frage, daß eine aufregende und exotische neue Location wie Hawaii, zusammen mit einem neuen Titel, einem neuen Autor und einigen neuen Gesichtern in der Besetzung dieser sehr populären amerikanischen Traditionsserie die ganze Attraktion einer neuen Show geben wird. Wir ziehen jetzt nach Hawaii, nicht nur für ein Jahr, sondern um hoffentlich zu beweisen, daß die Geschichte sich wiederholt und "Baywatch Hawaii" in der Zukunft noch erfolgreicher sein wird als "Baywatch" in der Vergangenheit."

Hawaii hatte die Serien "Hawaii Five-0" über 12 Jahre, "Magnum PI" über 8 Jahre und "Jake and the Fatman" über 4 Jahre, seit 1992 jedoch hat es keine laufenden Serien, die in Hawaii spielen, mehr gegeben.

In den letzten Jahren hat die Aufsplitterung des Publikums die Ratings und die Werbeeinnahmen reduziert und es erschwert, die Produktionskosten zu decken.

Seit einiger Zeit gibt es eine große Abwanderung von Hollywood zu ausländischen Drehorten - besonders nach Kanada und Australien. Beide Locations bieten preiswertere Produktionsmöglichkeiten und einen sehr günstigen Wechselkurs für den US-Dollar. Besonders Kanada ist bekannt für seine extrem günstigen und aggressiven Produktions-, Arbeitsmöglichkeiten und Steueranreizpakete.

"Die Sicherung von "Baywatch" in Hawaii ist ein wichtiger Durchbruch für die Umkehrung des Trends, Produktionen aus den Vereinigten Staaten nach Australien und Kanada zu verlegen," sagte der TV-Veteran Al Masini. "Noch bemerkenswerter ist die Tatsache, daß Hawaii, von den meisten in der Unterhaltungsindustrie für die notorisch teuerste Location gehalten, dies geschafft hat und damit nichts weniger als ein Wunder vollbracht hat."

"Dieser einmalige Schritt von Hawaii erforderte eine umfassend koordinierte Anstrengung und legt die Grundlage für einen neuen Standard für Wachstum und Expansion für zukünftiges Fernsehen und Produktionen in diesem Staat. Wir haben erst angefangen," sagte Masini.

ots Originaltext: Büro des Gouverneurs Benjamin J. Cayetano
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