Tourismusberufe: Teilnehmerinnen für Montreal gekürt

Beste Jungköchin kommt aus Kärnten, beste Restaurantfachkraft aus der Steiermark - Internationale Erfolgsbilanz Österreichs

Wien (Pwk) - Achtzehn Jungköche und Jungrestaurantfachleute stellten dieser Tage bei den 4. österreichischen Juniorenmeisterschaften für Tourismusberufe ihre Fachkenntnise unter Beweis. Als beste Jungköchin des Landes qualifizierte sich die Kärntnerin Angelika Lilg (Lehrbetrieb: Hotel Pulverer, Bad Kleinkirchheim), bei den Restaurantfachkräften (Kellnern) erreichte die Steirerin Michaela Eder (Jägerwirt, Fladnitz an der Teichalm) den ersten Platz. Den jungen Siegerinnen winkt die ehrenvolle Aufgabe, Österreichs international anerkannte Spitzenposition in den Sparten "Küche" und "Service" bei der heuer vom 11. bis 14. November stattfindenden Facharbeiterolympiade in Montreal (Kanada) zu vertreten. ****

Veranstaltet wurde der Wettbewerb von den beiden gastgewerblichen Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich in Kooperation mit der gastgewerblichen Berufsschule in Aigen/Ennstal und der Wirtschaftskammer Steiermark.

Wettbewerbe dieser Größenordnung sind für die österreichische Tourismuswirtschaft die wichtigste Basis für die Teilnehmer-Auswahl zu den alle zwei Jahre stattfindenden "Berufsolympiaden". Bei diesen internationalen Berufswettbewerben hat Österreich, wie berichtet, in den Tourismussparten einen "Stockerlplatz" geradezu "abonniert": In der Sparte Kellner konnten die Vertreterinnen und Vertreter Österreichs bereits fünfmal Gold (1985 Osaka, 1988 Sydney, 1989 Birmingham, 1991 Amsterdam, 1995 Lyon und 1997 St. Gallen) und einmal Silber (1993 Taipeh), sowie in der Sparte Koch dreimal Gold (1981 Atlanta, 1989 Birmingham, 1991 Amsterdam), dreimal Silber (1983 Linz, 1985 Osaka, 1993 Taipeh) und zweimal Bronze (1995 Lyon, 1997 St. Gallen) nach Hause bringen.

Die ausgezeichneten Ergebnisse bei den Berufswettbewerben haben, ähnlich wie im Sport, eine nicht zu unterschätzende Vorbildwirkung

für Image und Ruf der betreffenden Branchen, unterstreicht der Vorsteher des Fachverbandes Gastronomie, Komm.Rat Helmut Hinterleitner. Die internationalen Erfolge der heimischen Facharbeiter haben u.a. dazu geführt, daß einzelne US-Bundesstaaten, wie Vermont und North Carolina, ihr Ausbildungssystem nach dem österreichischen Vorbild einer dualen Lehre reformieren wollen.

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