Dirnberger: Noch kein Osterfriede beim Benzinpreis

Konzerne auf demokratie-verträgliches Niveau heben

Wien (OTS) - Noch keinen Osterfrieden sieht AK-Vizepräsident
Alfred Dirnberger (ÖAAB) beim Benzinpreis. "Von einem Erfolg zu sprechen, ist mehr als übertrieben. Die jetzt erfolgte Senkung ist doch nichts anderes, als die Rücknahme der vorwöchigen Erhöhung", fordert Dirnberger weitere Senkungen auf europäisches Niveau. Es könne, so der AK-Vizepräsident, sicher nicht so sein, daß sich die Aktionäre der Mineralölfirmen mit ihrer Monopolstellung auf Kosten der kleinen Frau/Mannes ohne Maß und Ziel jahrelang bereichen.

Das Beispiel der Mineralölkonzerne zeige, so Dirnberger, daß von Unternehmen von dieser Größe und wirtschaftlichen Macht keine Rücksicht auf die Bevölkerung und demokratische Strukturen zu erwarten ist. Einzige Richtlinie für diese Konzerne ist die Optimierung des Aktienkurses. Daher ist es die Aufgabe der Politik, die Konzerne auf ein demokratie-verträgliches Niveau zu heben. "Die Mineralölfirmen wären auch gut beraten, mit der Drohung von weniger Tankstellen und Kündigungen beim Personal aufzuhören. Das ist bei diesen Rekordgewinnen einfach lächerlich und provoziert förmlich die nächsten legistischen Maßnahmen", so der AK-Vizepräsident.

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