FORMAT: Hummelbrunner muß nur zehn Millionen Steuern nachzahlen

Unter Geldwäscheverdacht stehende Unternehmerin biegt 100-Millionen-Finanzstrafverfahren mit überaus günstigem Vergleich ab

Wien (OTS) - Der aus Rußland gebürtigen Unternehmerin Walentina Hummelbrunner ist es gelungen, ein 100-Millionen-Finanzstrafverfahren mit einem überaus günstigen Vergleich abzubiegen: die unter Geldwäscheverdacht stehende Frau zahlte läppische zehn Millionen Schilling. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

Laut FORMAT kam der Vergleich mit Hummelbrunner, der Zentralfigur in der spektakulären Erpressungsaffäre rund um den Wiener Autoverleiher Franz Kalal, bereits im Dezember des Vorjahres zustande. Ursprünglich hatte die Finanz von der Frau, die neurdings als Konsulentin für das Hamburger Osthandelshaus Plodimex tätig ist, eine Steuernachzahlung von 100 Millionen gefordert. Ende 1997 forderte die Finanz von der Unternehmerin wegen Steuerhinterziehung noch 54,5 Millionen Schilling.

Die seit vier Jahren gegen Hummelbrunner geführten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien wegen des Verdacht der Geldwäsche und Beihilfe zur Untreue laufen laut FORMAT weiter. Die Blondine aus Baschkortostan soll in Wien Immobilien im Wert von rund 120 Millionen Schilling aus Geldern der Raffinerie Ufaneftechim gekauft haben. Laut FORMAT hat Hummelbrunner ihre Immobilien mittlerweile mit einer Ausnahme alle verkauft: auf dem Haus Gloriettegasse 20 in Wien-Hietzing, woe sie auch wohnt, hat sich die Republik Österreich kürzlich ein Pfandrecht über drei Millionen Schilling eintragen lassen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Format
Hannes Reichmann
Tel.: (01) 217 55/0

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS