Tourismuswirtschaft freut sich über starke Lehrlingszuwächse

Jeder zehnte Lehrling arbeitet im Tourismus - Kröll: Wesentlicher Beitrag zur Jugendbeschäftigung

Wien (Pwk) - Mit 13.031 Lehrlingen zum 31.12.1998 verzeichnet die Tourismus- und Freizeitwirtschaft einen Zuwachs von 7,3 Prozent gegenüber 1997. Mit einem Plus von 886 Personen setzt sich der Wachstumstrend der Vorjahre unvermindert fort. Der Freizeitsektor bildet damit mehr als zehn Prozent aller Lehrlinge in Österreich aus. ****

"Diese erfreuliche Entwicklung ist nicht zuletzt ein Erfolg unserer Aktionen im Bereich der Nachwuchsförderung", erklärt der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll. "Beispiele sind die zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen, die wir für die Berufsberater des AMS durchgeführt haben. Mit unseren Informationsbroschüren und Beratungsangeboten wenden wir uns direkt an Jugendliche, die sich für einen Tourismusberuf interessieren".

Etwa 100 neue Lehrstellen sind durch die 1998 geschaffenen Lehrberufe Systemgastronomiefachmann/-frau und Fitnessbetreuer/-in neu hinzugekommen. Für diese Berufe erwarte er noch kräftige Zuwächse, da es sie ja erst seit Ende August gibt, meint Kröll. Er sei optimistisch, daß die Systemgastronomen und Fitnessunternehmer nach positiven Erfahrungen groß in die Lehrlingsausbildung einsteigen werden.

Derzeit bilden 4.344 Lehrbetriebe junge Leute in den Lehrberufen Koch, Restaurantfachmann, Hotel- und Gastgewerbeassistent, Systemgastronomiefachmann, Reisebüroassistent und Fitnessbetreuer aus. Die Anzahl der Lehrbetriebe hat proportional zu den Lehrlingen zugenommen. Im Durchschnitt kommen auf einen Ausbildungsbetrieb drei Lehrlinge.

Mädchen dominieren in den touristischen Lehrberufen. 7.468 weiblichen Lehrlingen stehen 5.563 männliche Kollegen gegenüber. Es wurden 1.469 ausländische Lehrlinge beschäftigt, was gegenüber 1997 einen leichten Rückgang um 71 Personen bedeutet.

Erfreulich ist die gleichmäßige Verteilung auf die Lehrjahre: So stehen 33 Prozent der Lehrlinge im ersten Lehrjahr, 34 Prozent im zweiten, 27 Prozent im dritten und 6 Prozent im vierten Lehrjahr.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Gregor Herzog
Tel. 501 05 DW 3554Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK