ARBÖ: Wird Spritpreissenkung bei Diskontern verhindert?

Raffinerie erhöht Abgabepreise

Wien (ARBÖ) - Beim ARBÖ laufen die Telefone zum Thema "Treibstoffpreise" heiß. Diesmal sind es weniger Anrufe von Kraftfahrern, sondern von Tankstellenbetreibern, insbesondere Diskontern im Raum Niederösterreich. Nach deren Aussagen hat die Raffinerie Schwechat die Abgabepreise für Benzin und Diesel um 20-30 Groschen erhöht.

Es ist daher jenen Tankstellen, die bereits bisher Treibstoff unter den Höchstpreisen angeboten haben, gar nicht möglich, die angekündigten Preissenkungen zwischen 20 und 40 Groschen auch tatsächlich durchzuführen, welche nach zähen Verhandlungen durch den Wirtschaftsminister durchgesetzt wurden.

Mag. Elisabeth Brugger-Brandau: "Diese Vorgangsweise ist ein Schlag ins Gesicht der Konsumenten. Der vom ARBÖ und vielen
anderen über Monate verlangte Wettbewerb kann auf diese Weise
nicht stattfinden."

Stimmen die Berichte der Tankstellenbetreiber, hat die
Raffinerie Schwechat ihre wirtschaftliche Machtstellung verwendet, um die längst erwarteten Preissenkungen zumindest bei den Diskontern zu verhindern.

"Der ARBÖ hat sich mit dieser Nachricht unverzüglich an den Wirtschaftsminister gewendet und die Sozialpartner Arbeiterkammer und ÖGB verständigt," erklärt Mag. Elisabeth Brugger-Brandau, volkswirtschaftliche Referentin des ARBÖ.

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