Weichmacher in Babyspielzeug - Prammer startet Aktion scharf Im April wird Babyspielzeug für unter 3-Jährige schwerpunktmäßig auf Weichmacher untersucht

Wien (OTS) - Seit Beginn des Jahres ist in Österreich Spielzeug, das mit bestimmten Weichmachern (Phthalate) hergestellt wurde, für Kinder unter 3 Jahren verboten. Österreich hat damit weltweit eine Vorreiterrolle übernommen. Um die Einhaltung der Verordnung zu kontrollieren, startet Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer im April 1999 neuerlich eine Schwerpunktaktion: In sämtlichen Bundesländern wird Babyspielzeug auf Weichmacher kontrolliert.

Bereits im Jänner 1999 wurde von Prammer eine erste schwerpunktmäßige Kontrolle angeordnet. Dabei wurden bei insgesamt 56 untersuchten Produkten in 15 Spielgegenständen für unter 3-Jährige Phthalate gefunden. Gegen die betroffenen Unternehmen wurde Anzeige erstattet.

"Nachdem die Verordnung noch immer nicht lückenlos eingehalten wird, ist eine weitere schwerpunktmäßige Kontrolle im April zum Schutz unserer Kleinkinder notwendig", betont Prammer. Damit die Kontrollstellen in den Bundesländern gezielt kontrollieren können, wird ihnen eine vollständige Liste jener Produkte, die bei der ersten Untersuchung vom Jänner positiv waren, übermittelt.

Sollten bei der Schwerpunktaktion wiederum Phthalate in Babyspielzeug gefunden werden, wird gegen die Unternehmen Anzeige erstattet. Außerdem werden die Unternehmen nochmals detailliert über den Inhalt der Verordnung in Kenntnis gesetzt, damit diese in Zukunft eingehalten wird, betont Prammer.

Österreich ist das erste Land in der EU, daß dieses gefährliche Babyspielzeug verbietet und hat damit eine Vorreiterrolle übernommen. Denn nach Schweden, Dänemark und Norwegen plant nunmehr auch Deutschland ein ähnliches Verbot, so Prammer abschließend. (Schluß)

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