Daten Highway im Kanal

Ab sofort ist die Verlegung von Telekommunikationskabeln im Wiener Kanalnetz möglich

Wien, (OTS) Wiener Umwelttechnologie ist weltweit bestens angesehen. Ein ganz besonderer Erfolg ist der Kanalabteilung nun
mit einer neuen Technologie zur Verlegung von Telekommunikationsleitungen im Wiener Kanalnetz geglückt. In einer einjährigen Entwicklungsarbeit wurde diese Technologie von der MA 30 in Zusammenarbeit mit der österreichischen Wirtschaft aus dem Boden gestampft.

Neue Technologie heißt SewerLine

Die Technologie wird unter dem Produktnamen SewerLine vertrieben und besteht aus folgenden Einzelelementen:
o Spezialkabelkanal aus Kunststoff zur Aufnahme von mehr als 1000

Einzelglasfasern in vier Kabeln, inklusive nagetierfester Abdeckung
o Verlegemaschine für den Kabelkanal, welche batteriebetrieben im

Kanalnetz fährt und die Kabeltassen mit Dübel befestigt.
o Spezialpanzerschlauch und Verteilerkasten für Ausschleifungen zu

den Benützern der Telekom - Anlagen

Rundum Vorteile mit SewerLine

Über die im Kanal verlegten Glasfaserkabel können Daten aller Art (Telefongespräche, Internet, Anschluß von Mobilfunksendern, interne Kommunikation zwischen Filialen von Banken,
Versicherungen, etc.) transportiert werden. Bisher mußte für die Verlegung dieser Kabel immer wieder aufgegraben werden. Dies kann jetzt entfallen, da praktisch alle Häuser Wiens über einen Kanalanschluß verfügen und damit über die Datenleitung im Kanal erreichbar sind. Ein weiterer Vorteil der Kanal-Verlegung sind die Schnelligkeit und der geringe Behördenaufwand. Für die Kanalverlegung sind keine speziellen Behördenverfahren (Aufgrabungsbewilligung etc.) erforderlich. Nicht zuletzt ist die Kanalverlegung auch deutlich billiger als das Aufgraben. Die Stadt Wien erhält dadurch schnell und billig ein modernes Infrastrukturnetz, welches gerade heute für Betriebsansiedlungen und Standortwahl großer Konzerne und Organisationen von unschätzbarem Vorteil ist.****

Ein weiterer unmittelbarer arbeitsmarktpolitischer Effekt
ist, daß nach vorsichtigen Schätzungen ca. 20 Arbeitsplätze im Bereich der Kabelverlegung und weitere in der Zulieferindustrie geschaffen bzw. erhalten werden.

Die Technologie kann natürlich nicht nur in Wien, sondern in allen Städten mit vergleichbaren Kanalnetzen angewendet werden,
was dem Export große Chancen eröffnet.

MA 30 goes business

Einen neuen Weg beschreitet Stadtrat Svihalek auch bei der wirtschaftlichen Vermarktung, welche ab sofort durch die neugegründete WIEN KANAL - Abwassertechnologien GesmbH erfolgt. Diese GesmbH ist eine 100%ige Tochter der Stadt Wien MA 30 und verfügt über die Exklusivitätsrechte, diese Technologie weltweit anzuwenden. Die Gewinne dieser Gesellschaft fließen als Einnahme dem Budget der MA 30 zu und können für Umweltinvestitionen im Abwasserbereich herangezogen werden, ohne daß dafür Steuermittel beansprucht werden. (Schluß) hl

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