Insolvenzen: Alarmzeichen für Situation des Mittelstands

Mitterlehner für Senkung der Arbeitskosten

Wien (OTS) - Die deutliche Zunahme der Insolvenzen ist eine ernüchternde Bestätigung für die seit Jahren differenzierte Entwicklung der heimischen Wirtschaft. Dies sagte heute WB-Generalsekretär Reinhold Mitterlehner zur neuesten Insolvenzstatistik des Kreditschutzverbands für das erste Quartal 1999. ****

Auf der einen Seite gäbe es international tätige und kapitalintensive Großbetriebe mit Eigenkapitalquoten von mehr als 40 Prozent und einer Geschäftspolitik, die auf dem shareholder-value-Prinzip aufbaut. Diesen stehen die oftmals personalintensiven heimischen Klein- und Mittelbetriebe gegenüber, die mit stetig steigenden Arbeitskosten, Bürokratiehemmnissen und einer wachsenden Schattenwirtschaft konfrontiert sind.

Die mit der Steuerreform jetzt geschaffenen Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung sind zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, begünstigen jedoch nur Unternehmen, die sich in der Gewinnzone befinden. Um auch den insolvenzgefährdeten Betrieben eine positive Entwicklung zu ermöglichen, ist als nächster politischer Schritt eine Entlastung bei den Arbeitskosten unabdingbar. Angestrebt wird eine Senkung der nichtgewinnabhängigen Steuern und Abgaben (etwa in den Bereichen FLAF, Wohnbauförderung und Arbeitslosenversicherung) die Auswirkungen auf die Arbeitskosten hat, schloß Mitterlehner.

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