LIF-Alkier: Wien muß sich endlich auf das "Jahr 2000" vorbereiten!

Liberale fordern "Y2K-public awareness" für und von Wiener Stadtregierung

Wien (OTS) Beinahe schon täglich warnen ExpertInnen und Medien vor den Folgen und Problemen der bevorstehenden Computerumstellung im Jahr 2000. "Der sogenannte "Millenium Bug" wird vor allem von Klein-und Mittelbetrieben bisher massiv unterschätzt. Wie eine internationale Studie belegt, ist Österreich auf die Umstellung noch so gut wie nicht vorbereitet und liegt gemeinsam mit Ländern wie Argentinien, Armenien und Rumänien weit zurück", warnte heute der liberale Gemeinderat Wolfgang Alkier.

Aber auch die Gemeinde Wien scheine sich der Problematik noch nicht in vollem Ausmaß bewußt zu sein. "Bisher wurden seitens der Stadtregierung noch keine ersichtlichen Schritte eingeleitet, die darauf schließen lassen, daß sich Wien auf die bevorstehende Computerumstellung entsprechend vorbereitet", stellte Alkier dazu fest.

Viele Wienerinnen und Wiener seien verunsichert und wüßten oft nicht, welche Probleme der Millenium Bug für sie bringen werde. Dementsprechend fordern die Wiener Liberalen auch Informationen und Hilfestellungen für die Wiener Bevölkerung und für Wiener Betriebe seitens der Gemeinde Wien. "Die Gemeinde muß einerseits sicherstellen, daß sie in ihrem eigenen Bereich alles im Griff hat, andererseits muß endlich "public awareness", also öffentliches Bewußtsein, für die Problematik der Computerumstellung im Jahr 2000 geschaffen werden", betonte der stellvertretende Vorsitzende des Kontrollausschusses.

Bereits im Februar haben die Wiener Liberalen erstmals die Problematik der Umstellung im Gemeinderat thematisiert. In einer entsprechenden Anfrage an den Bürgermeister und alle amtsführenden StadträtInnen verlangten die Liberalen konkrete Auskünfte über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und die Höhe der dafür aufgewendeten Kosten. "Noch sind keine Antworten eingelangt, und es ist zu hoffen, daß der Bürgermeister und die Stadtregierung endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen, sonst könnte die Katerstimmung am Neujahrstag ungeahnte Dimensionen annehmen", so Alkier abschließend.

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