Rotes Kreuz/Österreich Erster LKW-Zug des Österreichischen Roten Kreuzes nach Albanien aufgebrochen - Menschen stehen Schlange, um aus dem Kosovo zu flüchten

Wien (ÖRK) - Ein LKW-Zug wird heute, beladen mit Hilfsgütern im Wert von einer Million Schilling, die Reise nach Albanien antreten. "Die Lage ist weiterhin äußerst angespannt. Mit jedem neuen Flüchtling, der die Grenze passiert, erhöht sich der Bedarf an Hilfsgütern wie Decken und Nahrungsmittel", erklärt Bernhard Jany, Pressesprecher des Österreichischen Roten Kreuzes. "Der LKW-Zug des Roten Kreuzes trägt dazu bei, die Grundversorgung der Flüchtlinge zu garantieren". Die Hilfsgüter umfassen 2.500 Wolldecken, Lebensmittel wie Speiseöl, Mehl und Babynahrung.

"Es sind erschütternde Bilder, die sich in den Grenzgebieten abspielen", so Jany weiter. "Den Flüchtlingen scheint jedes Mittel recht zu sein, um den Kosovo zu verlassen: im Auto, zu Fuß, bei Tag und bei Nacht". An der mazedonischen Grenze haben sich kilometerlange Autoschlangen gebildet, da die Polizei und die Armee jeden einzelnen Flüchtling registrieren. In Grenzorten warten Tausende Menschen stundenlang auf ihre Abfertigung.

Unterdessen bemüht sich die albanische Regierung, neu ankommende Flüchtlinge in Militärfahrzeugen und Bussen in den Süden des Landes zu transportieren, wo Auffanglager errichtet werden. In Albanien halten sich zur Zeit über 100.000 Flüchtlinge auf.

Das Österreichische Rote Kreuz ersucht um Spenden auf das PSK-Konto:
2.345.000, Kennwort "Kosovo-Flüchtlinge".

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