ÖVP-Markus fordert Sammelladezonen und Öffnung der Busspuren für den Lieferverkehr

Markus präsentiert 7 Punkte-Forderungskatalog

Wien (ÖVP-Klub) Auf die Probleme und Bedürfnisse der Wiener Wirtschaft bei der Liefertätigkeit wies heute die Verkehrssprecherin der Wiener ÖVP, Gemeinderätin Patrizia MARKUS, in ihrem Pressegespräch hin. MARKUS forderte dabei u.a. die Schaffung von Sammelladezonen und die Öffnung der Busspuren für den Lieferverkehr.***

"In Wien werden täglich 30.000 Zustellungen und Abholungen durchgeführt, bereits die Hälfte des Verkehrsaufkommens in Wien ist auf den Wirtschaftsverkehr zurückzuführen", erklärte MARKUS. Deshalb sei es dringend notwendig Konzepte für die reibungslose Abwicklung des Wirtschaftsverkehrs endlich umzusetzen. Die Einrichtung von Sammelladezonen für den Lieferverkehr biete vielerlei Vorteile. "Hier kann eine Ladezone von Lieferanten mehrerer Geschäfte oder Betriebe benutzt werden", erläuterte die ÖVP-Politikerin. Das würde einerseits die Zahl der Ladezonen in vielen Bereichen Wiens verringern, und andererseits die Kontrolle und Überwachung der Ladezonen erleichtern. "Die Stadt würde dadurch zahlreiche Parkplätze zurückgewinnen und der Lieferverkehr wäre trotzdem nicht beeinträchigt." Damit würde auch nicht jeder einzelne Betrieb selbst um eine Ladezone ansuchen müssen.

Ein weiteres Anliegen der Wiener Wirtschaft sei die Öffnung der Busspuren für den Lieferverkehr. Speziell in der Innenstadt und in den Bezirken innerhalb des Gürtels ergäbe das eine wesentliche Verbesserung der Nahversorgung. Darüber hinaus wäre es sinnvoll – für eigens gekennzeichnete Lieferfahrzeuge eine 20-Minuten-Halteerlaubnis in den Kurzparkzonen einzuführen, betonte MARKUS.

Errichtung eines Logistikzentrums

Der Schlüssel zu einer dauerhaften Effizienzsteigerung im Wiener Lieferverkehr sei aber die Telematik. Durch verbesserte Informations-und Logistikmodelle sei ein guter Teil des Lieferverkehrs zu vermeiden. Leerfahrten und unnötige Wege könnten vermieden werden. "In Deutschland gibt es bereits derartige Entwicklungen und Modelle, die durchaus vielversprechend klingen", weiß MARKUS. Besonders im Bereich der Zulieferung für Lebensmittelketten sei dieses Modell überlegenswert. Auch in Wien gibt es derzeit schon einen Modellversuch, bei dem einige Spediteure im Verbund Waren für ihre Kunden transportieren. Um dieses Modell flächendeckend für Wien einzusetzen, sei aber die Errichtung eines Logistikzentrums – eine jahrelange Forderung der Wiener ÖVP – unumgänglich.

MARKUS erinnerte auch an die "dritte Dimension des Wirtschaftsverkehrs": Dabei handelt es sich um den Verkehr, der entsteht, wenn die Menschen an ihre Arbeitsplätze gelangen wollen. Allein die Anreise der Mitarbeiter in ihre Firmen bzw. deren Dienstwege verursache einen beachtlichen Teil des Wiener Verkehrs. "In anderen Bundeländern gibt es hier schon einige sinnvolle Modelle, wo Firmen ihre Mitarbeiter animieren, auf andere Verkehrsmittel wie beispielsweise das Fahrrad umzusteigen", so die ÖVP-Verkehrssprecherin. In Vorarlberg stellt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern beispielsweise Fahrräder zur Verfügung und sorgt auch für die Wartung der Räder. Ergebnis: Ein guter Teil der Anreise- und Dienstfahrten findet dort nun mit dem Fahrrad statt.

Abschließend präsentierte MARKUS den 7-Punkte Forderungskatalog der Wiener Volkspartei und forderte die rasche Umsetzung ein:

Der 7 Punkte-Forderungskatalog der Wiener Volkspartei

Strengere Überwachung der Ladezonen

Schaffung von sogenannten "Sammelladezonen"

3. 20-Minuten Halten in Kurzparkzonen für Lieferverkehr

4. Öffnen der Busspuren für den Lieferverkehr

5. Aufbau einer City-Logistik für Wien

6. Schaffung eines Telematik-Alternativ-Infopools

7. Bezirksverkehrskonzepte

(schluß)

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