Wien-Zagreb-Kooperation: Verkehr, Umwelttechnik und Kaffeehäuser

Wien, (OTS) Städtischer Verkehr, Umwelttechnik und die Renovierung alter Zagreber Kaffeehäuser sollen der Schwerpunkt einer künftigen Kooperation zwischen der kroatischen und der österreichischen Hauptstadt sein. Das ist das Ergebnis des Besuchs einer Wiener Delegation, die unter der Leitung von Baudirektor Dipl.Ing. Gerhard Weber in den letzten Tagen Zagreb besuchte. Das Wiener Team, dem auch Wiener Unternehmen für Umwelttechnik angehörten, führte Fachgespräche mit zahlreichen KommunalpolitikerInnen, darunter mit der Zagreber Bürgermeisterin Dipl.Ing. Marina Matulovic-Dropulic und dem Präsidenten des Stadtparlaments Prof. Zlatko Canjuga. Die Stadt Zagreb will
künftig engere Kontakte zu mitteleuropäischen Hauptstädten unterhalten. Schwerpunkte der Kooperation mit Wien werden
Abfall- und Abwasserbewirtschaftung sein, die in Zagreb zu den akutesten kommunalen Problemen zählen. Auch bei der Lösung der Verkehrsprobleme, die Zagreb im Bereich des städtischen Verkehrs, aber auch des Pendlerverkehrs zu lösen hat, ist ein intensiver Erfahrungsaustausch mit Wien angesagt. Eine weitere wichtige Umweltfrage - nicht nur in Zagreb, sondern auch in Gesprächen mit Vertretern des Bereich Varazdin - ist die Sanierung von Abfalldeponien; Vertreter der entsprechenden kroatischen Regionen sollen dazu im April nach Wien kommen.

Die Zagreber Bürgermeisterin ersuchte darüber hinaus die Wiener Wirtschaft, sich in Zagreb zu engagieren, erklärte Baudirektor Weber, der die Wiener Delegation in Vertretung des Bürgermeisters leitete, gegenüber der "Rathauskorrespondenz". Und schließlich - die jahrhundertelangen historischen Verbindungen zwischen Wien und Zagreb beinhalten offensichtlich auch die Liebe zum Kaffeehaus - wurde von Frau Matulovic-Dropulic der Wunsch geäußert, die Bundeshauptstadt möge Zagreb in seinem Vorhaben unterstützen, alte Kaffeehäuser in der Innenstadt zu renovieren und so die Zagreber Kaffeehauskultur wiederzubeleben. (Schluß) hrs

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