ots Ad hoc-Service: ELSA AG <DE0005073605> Mit Produktoffensive und geballter Vertriebs- und Marketingkraft auf dem Weg ins nächste Jahrtausend

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Umsatzzuwachs trotz schwieriger Marktbedingungen, positiver Trend im vierten Quartal, Zukunftsinvestitionen und ungünstige Marktentwicklung belasteten das Ergebnis 1998

Die ELSA AG, Aachen, einer der weltweit führenden Anbieter von PC-Komponenten in der Computergrafik und Datenkommunikation, blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 1998 zurück. Trotz einem durch starken Preisverfall, Konzentrationsprozesse, Asienkrise und Verdrängungswettbewerb gekennzeichneten Markt, gelang der ELSA AG eine Steigerung der Umsatzerlöse von 286,6 Mio. DM um 4,5% auf 299,5 Mio. DM. Auf den Unternehmensbereich Computergrafik entfielen davon 213,5 Mio. DM (1997: 196,7 Mio. DM) oder 71,3% des Umsatzes. Nach einer erheblichen Schwächeperiode in den beiden Sommerquartalen konnten im vierten Quartal sowohl im professionellen als auch im Consumersegment wieder Rekordzahlen verzeichnet werden. Der Bereich Datenkommunikation litt in der ersten Jahreshälfte unter dem Einfluß der Debatte um den Übertragungsstandard für die neue Modemgeneration (56k/V.90-Modems) und dadurch ausgelöster zurückhaltender Kaufneigung, während er nach Verabschiedung des Standards im vierten Quartal wieder mit Rekordumsätzen zum Absatz beitrug. Im Gesamtjahr erzielte der Bereich Datenkommunikation 86 Mio. DM Umsatz (nach 89,9 Mio. DM in 1997), entsprechend 28,7% des Konzernumsatzes.

Der Inlandsanteil am Umsatz konnte dabei ausgebaut werden und lag bei 76% (Vorjahr 73%). Die Herstellungskosten erhöhten sich in der Vergleichsperiode um 12,2% von 217,9 auf 244,5 Mio. DM. Zusätzlich verursacht durch die planmäßigen Anlaufverluste der neuen Vertriebs-und Marketingniederlassungen in Asien und Japan ergab sich -ermittelt nach US-GAAP - ein Konzernjahresergebnis von minus 5,9 Mio. DM (Vorjahr 7,3 Mio. DM). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei minus 15,6 Mio. DM (Vorjahr: 15,4 Mio. DM), das Ergebnis je Aktie bei minus 1,68 DM. Nach DVFA/SG beträgt das Ergebnis je Aktie minus 3,04 DM.

Durch den erfolgreichen Börsengang konnte die ELSA AG im abgelaufenen Geschäftsjahr die Eigenkapitalausstattung deutlich verbessern und die finanziellen Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Ferner konnten die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie eine stille Beteiligung von insgesamt 45,3 Mio. DM auf 2,7 Mio. DM abgebaut werden. Zum Bilanzstichtag betrug die Eigenkapitalquote 64,2%.

1998 beschäftigte ELSA weltweit 566 Mitarbeiter, somit wurden 55 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Nach Aussage von Theo Beisch, dem Vorsitzenden des Vorstandes der ELSA AG, wurden im vergangenen Jahr bereits zahlreiche Investitionen getätigt, die schon bald zu neuen Umsatzschüben führen werden. "Beleg für ELSAs Innovationsstärke ist die Fähigkeit, neue Produkte immer wieder als eines der ersten Unternehmen zur Marktreife zu bringen. Hierin liegt ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil, in dessen Ausbau wir weiterhin stark investieren werden.". Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung werden so auch künftig weiter erhöht, 1998 betrugen diese 11,5 1Mio. DM.

Im Oktober 1998 stellte ELSA das erste europäische Kabelmodem vor, das ab Mitte 1999 verfügbar sein wird. Unabhängige Marktforscher prognostizieren allein in Westeuropa ein Umsatzpotential von 1,9 Milliarden US- Dollar innerhalb der nächsten vier Jahre. Mit dem unlängst auf der CeBIT präsentierten DSL-Router bietet ELSA jetzt alle Technologien für den High-Speed- Internetzugang an. Stolz sei man, so Beisch, auch auf die gemeinsam mit Siemens entwickelten Lösungen für die Funkverbindung und Anbindung von PCs an das Internet. "Alle diese Entwicklungen werden den Zugang zu Internet-und Intranet und deren Anwendung revolutionieren." ELSA ist jedoch nicht nur für die Zukunft gut gerüstet. Seit März des Jahres sind die durch ein neues Preis/Leistungsverhältnis ausgezeichneten und außerordentlich wettbewerbsfähigen Internet-Modems in der Serienlieferung und erfreuen sich hoher Nachfrage aus ganz Europa. Ab Anfang April werden Modems mit der neuen und bedienerfreundlicheren USB-Schnittstelle für Windows 98 und -2000 PCs in einer V.90 und ISDN-Variante im neuen und attraktiven Design folgen.

In der Computergrafik konnte ELSA die weltweit gute Marktposition trotz Verdrängungswettbewerb im Consumergrafikbereich und Konsolidierung zwischen Wettbewerbern und Lieferanten im Bereich professioneller Grafiksysteme weiter ausbauen. So gelang es, die marktführende Stellung im Bereich entry-level NT- Workstationgrafik mit einer Steigerung der Stückzahlen um 147% auszubauen und den Weltmarktanteil von 5,6 auf 8,7% zu steigern. Zur Zeit befinde man sich in aussichtsreichen Kooperations-Gesprächen um besonders im high-end die Marktposition weiter auszubauen, so Beisch weiter. Durch die hervorragende Akzeptanz der auf der CeBit als Innovation ausgezeichneten und ab April lieferbaren 3D-Shutter-Brille hat ELSA im Wettbewerbsumfeld einen entscheidenden Technologievorsprung der ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal im wettbewerbsintensiven Consumergrafikbereich bietet.

Eindeutige Priorität wird im laufenden Geschäftsjahr dem Ausbau aller Vertriebs- und Marketingaktivitäten und der verstärkten Kostenkontrolle beigemessen. Mit zwei neuen Vorstandsmitgliedern, die für die Bereiche Vertrieb, E- Commerce, Komsumgütermarketing und Marktforschung zuständig sind, wird ELSA eine offensive Vertriebs-und Marketingpolitik verfolgen.

Im Zuge der weiteren Internationalisierung hat ELSA Anfang 1999 eigenständige Vertriebs- und Marketinggesellschaften in Frankreich, Großbritannien und in Italien gegründet. Mit dem Ausbau der lokalen Europapräsenz wird die flächendeckende Verfügbarkeit der kompletten Produktpalette forciert.

"Das Geschäftsjahr 1998 war für ELSA durch ein verändertes und unerwartet schwieriges Marktumfeld sowie durch Investitionen in die Zukunft geprägt. Wir sind sicher, daß die jetzt eingeleiteten Schritte die nötigen Voraussetzungen schaffen, bald wieder an die gute Performance der vergangenen Jahre anzuschließen", gibt sich Beisch zuversichtlich.

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