Mikl-Leitner zu Grenze: Nicht einmal Tropfen auf heißen Stein

Eklatantes Ungleichgewicht bei Grenzsicherung

Niederösterreich, 31.3.1999(NÖI) "Die Ausmusterung von 27 Beamten sei nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein", reagierte VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner auf die heutigen Ankündigungen des Innenministeriums. "Die NÖ-Grenze ist nachwievor ein Flaschenhals. An den benachbarten Grenzen in Bayern und im Burgenland steht viel mehr Personal zur Verfügung
als in Niederösterreich", übt Mikl-Leitner Kritik an der laschen Vorgangsweise von Schlögl.****

Für Mikl-Leitner ist die Installierung dieser Beamten zudem ein klares Eingeständnis der eigenen Versäumnisse des Innenministers. "Schlögl predigt seit Monaten, daß die NÖ-Grenze hervorragend abgesichert ist. Der Beweis für die Schönfärberei des Innenministers wurde nun von ihm selbst erbracht", so Mikl-
Leitner.

Als Beispiel für das eklatante Ungleichgewicht bei der Grenzsicherung verweist Mikl-Leitner auf die Situation in Bayern
und dem Burgenland. In Bayern versehen auf einer Länge von 356 km derzeit 1283 Grenzbeamte Dienst. In Niederösterreich sind es auf einer Länge von 414 km derzeit 786 Beamte. Bei der burgenländischen Außengrenze sichern auf einer Länge von rund 400 km annähernd soviele Grenzbeamte wie in NÖ, aber mit Unterstützung des Bundesheeres, die Grenze.

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