Stummvoll:Österreich hat sich bei Grenzlandförderung durchgesetzt

Mit allen drei EU-Gemeinschaftsinitiativen zusammen steht einer umfangreichen Grenzlandförderung nichts mehr im Wege

Wien (PWK) - "Das Ergebnis des Berliner EU-Gipfels gibt uns nicht nur grünes Licht, sondern auch EU-Geld für die Grenzlandförderung", freut sich der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Günter Stummvoll. Eigentlich hat niemand mehr daran geglaubt, aber Österreich konnte sich durchsetzen und fast 5 Mrd Schilling aus den EU-Gemeinschaftsinitiativen zugesichert bekommen. "Zwar sind diese Mittel nicht nur für das INTERREG-Programm allein bestimmt, das speziell auf Grenzlandförderung zugeschnitten ist, jedoch lassen sich auch das LEADER- und EUQAL-Programm sehr gut für diesen Zweck einsetzen. "Mit ein wenig Solidarität steht also einer umfangreichen Grenzlandförderung in unserem Lande nichts mehr im Wege", ist Stummvoll überzeugt. ****

Mindestens 50 Prozent dieser bis 2006 gesicherten EU-Mittel müssen dem INTERREG-Programm zur Förderung von grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Kooperationen an den EU-Außengrenzen zugeteilt werden. "Im Endeffekt wird dieser Teil aber in Österreich noch auf wesentlich mehr als die Hälfte der Mittel ausgedehnt werden, da die INTERREG-Förderungen wichtige Signalwirkung für die Unternehmen in den Grenzregionen wie dem Waldviertel, Weinviertel, Burgenland, sowie Teile Oberösterreichs, Kärntens und der Steiermark haben", so der WKÖ-Generalsekretär. Diese besonders exponierten Unternehmen dieser Regionen benötigen den Rückhalt sehr dringend, um ihre Anpassungsmaßnahmen im Zuge der EU-Erweiterung rasch durchführen zu können.

Sowohl das LEADER-Programm für die ländliche Entwicklung als auch EQUAL, das sich der Bekämpfung von Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt widmet, beziehen sich auf das gesamte Bundesgebiet und sind daher auch für eine Grenzregionen-Förderung geeignet. "Bei den exakten Widmungsplänen der EU-Gelder wird die Wirtschaft ein Auge darauf haben, daß auch aus diesen Programmen ein Großteil direkt den Grenzregionen zufließt", bemerkt Stummvoll.

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