NÖ VOLKSHILFE: Strasser versucht Parteipolitik zu machen

Wien (OTS) - Die NÖ VOLKSHILFE ist der mit Abstand größte Anbieter an Kinderbetreuungs-einrichtungen in Niederösterreich und hat sich als erste Organisation im Bereich der Kleinkinderbetreuung engagiert. Durch die langjährig Erfahrung wurde viel Know-how in der pädagogischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Führung erworben.

Daher ist das "Angebot" des Präsidenten des NÖ Hilfswerks und ÖVP-Klubomanns Dr. Strasser, Einrichtungen der NÖ VOLKSHILFE zu übernehmen, leicht als parteipolitisches Manöver zu durchschauen und als solches im Sozialbereich völlig fehl am Platz. Zumal diese Information gar nicht an uns gerichtet war sondern als Presseaussendung direkt an den ORF NÖ ging.

Nicht interne Probleme der NÖ VOLKSHILFE führen zur Gefährdung der Einrichtungen sondern die Tatsache, daß sich das AMS NÖ aus der Finanzierung zurückzieht. Diese Situation bedroht bestehende Einrichtungen und macht den Betrieb neuer Einrichtungen für Gemeinden nahezu unmöglich. Darauf hat gestern auch der Präsident der NÖ VOLKSHILFE, Hofrat Kurt Mittersteger, im Radio NÖ Journal in einer ersten Stellungnahme hingewiesen.

Als Finanzierungspartner kommt nur das Land NÖ in Frage, das derzeit nur sechs Prozent der Kosten von Kleinkinderbetreuungseinrichtungen trägt. Ohne Beitrag durch das Land NÖ können sich nur finanzstarke Gemeinden eine neue Einrichtung leisten - und müssen dafür so hohe Beiträge verlangen, daß es nur für einkommensstarke Eltern in Frage kommt. Das entspricht absolut nicht der Einstellung der NÖ VOLKSHILFE. Außerdem wird man so nie jene Flächendeckung an Betreuungseinrichtungen erreichen, die das gemeinsame Ziel sein sollte. Deshalb hat sich die Plattform zur Existenzsicherung von Kleinkinderbetreuungseinrichtungen gebildet, und auf diese Situation hat gestern abend der Geschäftsführer der NÖ VOLKSHILFE, DSA Erich Fenninger in der ORF-Sendung "Bundesland heute" erneut aufmerksam gemacht.

Wenn der Landespolitiker Strasser mit der derzeitigen Finanzierung von Kleinkinder-betreuungseinrichtungen durch das Land NÖ einverstanden ist, dann dokumentiert er damit eines:
Kleinkinderbetreuung liegt ihm nicht am Herzen. Wir laden Herrn
Dr. Strasser und das NÖ Hilfswerk ein, gemeinsam für eine langfristige und zukunftsorientierte Finanzierung von Einrichtungen zur Betreuung von Kleinkindern einzutreten. Parteipolitische Übernahmeangebote lösen kein Problem und sind daher entbehrlich.

Die NÖ VOLKSHILFE hofft im Interesse der Eltern und der Kinder, in Verhandlungen mit dem Land NÖ eine solche tragfähige Lösung für Kleinkinderbetreuungseinrichtungen zu erreichen.

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Erwin Berger

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