Dr.. Rüdiger Stix: Mord darf sich nicht lohnen

Srbrenica war Ende der UN- Glaubwürdigkeit - Wien darf nicht wegschauen

Wien (OTS) - "Erbärmlich und beängstigend", so Dr. Rüdiger Stix, Sprecher der FDU-Mandatare im Wiener Landtag "seien die Vogel-Strauß - Tendenzen während der humanitären Katastrophen in unserer Nachbarschaft. Gerade aus der Geschichte Österreichs im 20 Jhdt" mahnt Stix, "haben wir die Verpflichtung alles zu unternehmen, daß nie wieder Menschen auf Grund ihrer Rasse, Religion oder politischer Überzeugung vertrieben, verfolgt, mißhandelt oder getötet werden können. Schließlich sparen wir auch nicht mit kritischen Fragen an die Generation unserer Großeltern, wie sich der Einzelne denn verhalten habe!?" "Er selbst habe jedoch" berichtet Stix, "noch niemanden beobachtet, der die selbe Frage an die Demonstranten am Ring und am Stephansplatz gestellt hätte. Leider gibt es jedoch eine Steigerung des menschlichen Versagens: nämlich dann, wenn die Mörder die Früchte ihres Verbrechens erhalten dürfen und eine Wiederholung in Kauf genommen wird. Der Ruf nach der UNO an Stelle der Militärhilfe für wehrlose Flüchtlinge grenzt an Beihilfe", erinnert Stix "In Srebrenica haben wir zugeschaut, wie ein paar hundert Kilometer unmittelbar vor Wien, in einer UNO-Schutzzone voll mit UNO-Soldaten, 6.000 - 10.000 wehrlose Zivilisten ermordet werden konnten."

"Wien hat nur eine Möglichkeit Humanität durchzusetzen!" schloß Rüdiger Stix

" 1.) Alle Verbrechen müssen aufgeklärt werden, gleich ob sie an Albanern, Serben oder sonst wem verübt wurden.

2.) Es darf keine Nutznießer der Morde und Vertreibungen geben. Geraubtes Eigentum ist rückzustellen.

3.) Wir müssen unsere Bildungsarbeit dahingehend überprüfen, wieso es im Jahre '99 möglich ist, mitten in Wien zu Gunsten der persönlich Verantwortlichen dieser Menschenrechtsverletzungen zu demonstrieren, während laufend Massenverbrechen an der Zivilbevölkerung verübt werden."

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