Information meets Communication: Siemens auf der ifabo '99

Technik interaktiv erleben in der "Futurezone" Ifabo 99, 20. - 24. April 1999 - Halle 25, Stand 25112

Wien (OTS) - Vom 20. bis 24. April präsentiert das Arbeitsgebiet Information and Communications der Siemens AG Österreich seine Produkte, Lösungen und Dienstleistungen auf der ifabo '99. Die Schwerpunkte des Siemens-Auftritts liegen bei den Themen Mobilität, Sicherheit, High Tech aus Europa, e-speed, Business Services und Lösungen für den Mittelstand. Als besonderes Highlight präsentiert Siemens die interaktive Erlebnisausstellung "Futurezone": Auf rund 350 m2 wird der Besucher in die Welt von morgen geführt und kann technische Entwicklungen erleben, fühlen und ausprobieren.

Produkte: Neuheiten und Innovationen aus Österreich Made in Austria - Gigaset GSM sorgt für niedrige Telefonkosten Eine in Wien für Netzbetreiber entwickelte GSM-DECT-Kommunikationszentrale mit der Bezeichnung Gigaset GSM optimiert die Telefonkosten für Privatkunden. Orts- und Auslandsgespräche können über unterschiedliche Betreiber und Mobilfunkgespräche über GSM geführt werden. Neben einer niedrigen Telefonrechnung bietet Gigaset GSM auch Komfort für zu Hause: Es ist gleichzeitig ein Schnurlostelefon mit bis zu sechs Mobilteilen. Die Idee zu diesem Gerät stammt von Josef Forer aus Österreich, der unter anderem dafür zum Siemens Erfinder des Jahres gekürt wurde.

Fingertip-Maus aus Österreich Nomen est omen: Ein kurzer Tip mit dem Finger auf die in Österreich entwickelte "ID-Maus", und schon erkennt der angeschlossene Mikrochip anhand des persönlichen Fingerabdrucks, ob der Nutzer tatsächlich die Zugangsberechtigung zum PC besitzt. PIN-Codes werden damit überflüssig. Nahezu jedes Gerät, vom PC bis zum Auto, läßt sich so gegen unbefugte Nutzung sichern, denn der individuelle Fingerabdruck kann selbst mit Computerprogrammen nicht "geknackt" werden. Der bei der PSE entwickelte Sensor ist so winzig und die Software so kompakt, daß der Fingertip sich bereits im Handy integrieren läßt. Das Modul für die Massenfertigung von Mobiltelefonen ist voraussichtlich ab kommendem Jahr verfügbar.

Siemens C25: Dualband-Handy für Preisbewußte Das Dualband-Handy C25, jüngstes Mobiltelefon von Siemens, ist das kleinste, leichteste und handlichste Dualband-Handy in seiner Klasse. Neben handlichen Abmessungen (117 x 47 x 27 Millimeter) und Mini-Gewicht (135 Gramm inklusive NiMH-Akku) bietet das C25 bis zu 100 Stunden Standby-Zeit oder bis zu 300 Minuten Sprechzeit.

Neues von den PC und Servern Trotz niedrigem Gehäuse sind bei den neuen Scenic Business PC Modellen mit Micro-ATX-Systemboard "überhohe" Steckkarten einsetzbar: Eine schräggestellte PCI/ISA-Schnittstelle, der PISA (PCI/ISA Shared Angled)-Slot, nimmt Standard-ISA- oder überhohe PCI-Steckkarten auf. Mit den Xpert 8 Modellreihen stellt Siemens neue Consumer PC mit Topqualität zu attraktiven Preisen vor. Ausgerüstet mit AMD-K6-2-, Intel-Celeron-oder den neuen Intel Pentium III Prozessoren, bieten sie für Einsteiger und für Benutzer mit höheren Leistungsanforderungen das Richtige. Innovativ treten auch die Server von Siemens an: Bei den Intel-basierten "Primergy"-Systemen reduzieren neuartige Managementwerkzeuge und Sicherheitsfunktionen sowie Thin-Client-Computing die Betriebskosten. Mit "Hot-Plug Everything" bietet Primergy eine neue Dimension der Ausfallsicherheit.

Lösungen für Firmennetze in allen Größen Voice over IP:
Telefonieren im LAN Siemens zeigt auf der ifabo Multimedia-Kommunikation auf einer LAN-basierten Plattform. Mit dem Standard IP und echtzeitfähigen Datennetzen lassen sich im LAN Sprach- und Videoverbindungen in einer Qualität realisieren, die bisher nur in Telefonnetzen möglich war. In Standard-PC-Anwendungsprogramme integriert, ermöglichen diese Funktionen den Aufbau einer Kommunikationsverbindung direkt aus der Applikation heraus. Die gesamte Kommunikation läuft über einen einzigen Anschluß und erhöht somit die Arbeitsproduktivität bei gleichzeitig niedrigeren Kosten für Infrastruktur und Administration.

Call Center Lösungen für jede Betriebsgröße Ein Compact Call Center kann einem Kleinbetrieb die manuelle Telefonvermittlung ersparen: Ankommende Anrufe werden über eine sprachgesteuerte Vermittlung automatisch an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet, Name und Adresse des externen Anrufers erscheinen am Display des Telefons. Nicht entgegengenommene Anrufe werden gelistet und können zu einem späteren Zeitpunkt beantwortet werden. Der Sprachspeicher nimmt Bestellungen auf, beantwortet Routineauskünfte und entlastet dadurch das Personal. Das Compact Call Center, bereits für drei Mitarbeiter zu haben, besteht aus Anrufverteilung, Sprachspeicher und automatischer Vermittlung.

Siemens Business Services: Dienstleistungen nach Maß e-work:
Arbeiten in virtuellen Teams mit Livelink Die am 1. April neu zu gründende Siemens Business Services (SBS) präsentiert sich auf der ifabo mit maßgeschneiderten Dienstleistungen. Mit e-work bietet SBS eine Internet-Plattform, die Teamwork und Teleworking im Cyberspace ermöglicht: Mitarbeiter und Partner können weltweit einfach über einen Computer mit Internet-Zugang in virtuellen Teams zusammenarbeiten, Informationen und Dokumente abrufen und ablegen, an Projekten teilnehmen, Workflow-Prozesse verwalten und sich immer über wichtige Geschäftsdaten informieren.

e-speed: Schnell und interaktiv mit Kunden kommunizieren Professionelle Darstellung der Produkte, Abwicklung des Bestellvorganges, Anbindung an vorhandene DV-Systeme und elektronischer Zahlungsverkehr stehen im Vordergrund bei Electronic Shopping Malls, Virtual Stores oder Online Information Systems. SBS bietet Standardlösungen wie die One-to-One Shopping Applikation von Broadvision oder Intershop an, erstellt als Systemintegrator für jedes Konzept die passende Lösung und realisiert auch individuelle Software Applikationen, die Anbindung von SAP R/3 zur Produktauskunft und Bestellabwicklung im Internet sowie die Einbindung von Electronic Data Interchange (EDI) Lösungen.

Technologie erleben in der Futurezone Eine Reise in die Welt von morgen Einige Highlights der Futurezone, die im Anschluß an die ifabo weiter nach München, Frankfurt und Berlin reist, sind:

Die MultiMediaCard - das kleinste Speichermedium der Welt Nicht größer als eine Briefmarke, speichert die ein Gramm schwere MultiMediaCard ganze Lexika, Landkarten und Musikstücke - bei Zugriffszeiten unter drei Millionstel Sekunden und damit viertausend Mal schneller als jeder PC. Damit ist sie das kleinste Speichermedium der Welt. Farbige Projektionen auf ein drei Meter hohes, trichterähnliches Segel veranschaulichen die immense Speicherfähigkeit und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Neuronale Netze: Der Computer denkt und lernt Ein Video über die Versuche eines Kindes, einen Stift auf einem Finger zu balancieren, zeigt die Lernfähigkeit neuronaler Netze: Als Computerprogramme, die sich am menschlichen Gehirn orientieren, bewältigen sie große Datenmengen und komplexe Prozesse besser als normale Rechner und reagieren flexibel auf neuartige Situationen.

Teleworking - über Kontinente hinweg zusammenarbeiten Teleworking ermöglicht den Austausch von Informationen über große Distanzen: Es wird unwichtig, ob die Kollegen im gleichen Haus oder auf einem anderen Kontinent sitzen, um an einem Projekt zu arbeiten. An einem von drei vernetzten PC wählt der Besucher am Bildschirm einen dreidimensionalen Würfel aus, legt darin seinen eigenen Text ab und fügt den Baustein einem virtuellen Turm hinzu, der durch die Botschaften weiterer Besucher an den anderen PC ständig seine Form verändert.

Das intelligente Haus An Stelle des bisherigen Leitungschaos für Heizung, Beleuchtung und Telekommunikation tritt bei der "elektronischen Haushaltshilfe" Home Electronic System (HES) eine gemeinsame Steuerleitung: Vom Sessel oder via Telefon können alle Geräte von der Jalousie über die Alarmanlage und Heizung bis zur Waschmaschine überwacht und gesteuert werden. Die Futurezone stellt ein solches "intelligentes" Haus vor: Über einen virtuellen Touchscreen bringt man den Herd zum Glühen und die Waschmaschine zum Rotieren.

Im Inneren einer Brennstoffzelle Bei der Verbindung von Wasserstoff- und Sauerstoffatomen entsteht in der umweltfreundlichen Brennstoffzelle Energie, die in elektrischen Strom umgesetzt wird, das einzige Abfallprodukt ist Wasser. Eine begehbare Brennstoffzelle läßt den Besucher diese Form der Energiegewinnung erfühlen und miterleben: Wasserstoff- und Sauerstoffmoleküle umkreisen als bunte Kugeln den Besucher, der sich, begleitet von Stroboskopblitzen, seinen Weg durch farbige Transparentfolien bahnt.

Reise ins Innere des menschlichen Körpers Modernste technologische Diagnosegeräte wie das mobile Röntgengerät und das Ultraschallgerät mit Panoramablick ermöglichen Einblicke in den menschlichen Körper. Die Fortschritte der Medizintechnik lassen sich an einem "gläsernen Menschen" interaktiv erfahren: Durch einfaches "Hand auflegen" lassen sich Körperteile und Organe erforschen.

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