LIF-Hack: Vom Verkehrsknotenpunkt zur "Piazza" - mehr Qualität für Wiener Plätze

Wiener Liberale präsentieren Gestaltungsoffensive für Karlsplatz und Schwedenplatz

Wien (OTS) Seitens der Stadt Wien müsse eine Gestaltungsoffensive für Wiener Plätzen durchgeführt werden, forderte heute Michaela Hack, Planungssprecherin des Wiener Liberalen Forums in einer Pressekonferenz: "Plätze in Wien, besonders in der Inneren Stadt, erwecken derzeit mehr den Eindruck, Restflächen zwischen Verkehrsbändern zu sein, als öffentliche Räume, an denen sich Menschen aufhalten können."

"Unser Ziel ist es, öffentliche Plätze so attraktiv zu gestalten, daß sie die BewohnerInnen dieser Stadt nicht nur zum Verweilen einladen, sondern ihnen auch die Möglichkeit zur Kommunikation, Interaktion und Information bieten", so die liberale Planungssprecherin. Nur klare städtebauliche Rahmenbedingungen und eine ästhetisch ansprechende Gestaltung von öffentlichen Räumen kann im wahrsten Sinne des Wortes "mehr Platz" für eine moderne Stadtkultur schaffen.

An den Beispielen Karlsplatz und Schwedenplatz veranschaulichte Hack die gegenwärtig triste Situation bei der Gestaltung von Plätzen. Für die Neugestaltung des Karlsplatzes nannte die liberale Planungssprecherin als wichtigste Voraussetzungen:
* Nachnutzung des Areals der Kunsthalle, auf dem es auch weiterhin ein Café geben soll
* Einbeziehung des Gutachterverfahrens für den Bereich rund um das Künstlerhaus anläßlich des U2-Ausbaus
* Verklammerung des 1. Und 4. Bezirks durch attraktive Fußgängerverbindungen

Der Schwedenplatz, den Hack in der derzeitigen Form als "Unplatz" bezeichnete, soll als Bindeglied zwischen dem Gastronomiebereich im "Bermudadreick" und dem Erholungsbereich Donaukanal umgestaltet werden. Zu berücksichtigen sei dabei vor allem:
* Attraktivierung und Entkernung des Bereiches um das U-Bahngebäude sowie Einbeziehung des Geländes um die Ruprechtskirche
* Ausgestaltung des Freibereiches über der Tiefgarage als Erlebnisspielplatz und abgetrennte Hundezone
* attraktive Fuß- und Radwegverbindungen zum Donaukanal

Die Umsetzung der geforderten Gestaltungs- und Ideenwettbewerbe sei als Initialzündung für einen anspruchsvollen Umgang mit dem öffentlichen Raum in Wien gedacht. "Wir wollen den Wienerinnen und Wienern damit den Platz wieder zurückgeben, der ihnen von den StadtplanerInnen ursprünglich zugedacht war", so Hack abschließend.

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