ARBÖ: Crash im Ausland - Unfallbericht oder Polizeiprotokoll?

Wien (ARBÖ) - Bei Autofahrten ins Ausland ist neben der
Mitnahme wichtiger Dokumente, wie etwa Führerschein, Zulassungsschein, Reisepaß oder Personalausweis auch an das Mitführen eines Unfallberichtes zu denken, macht der ARBÖ aufmerksam.

Besonders nützlich sind die Übersetzungen des Europäischen Unfallberichte. "Diese Übersetzungen können bei einem Unfall im Ausland wertvolle Hilfe leisten, da der Europäische Unfallbericht in allen Ländern gleich gestaltet ist. Bei der Schadensaufnahme können dann beide Unfallgegner trotz der Sprachbarrieren den Sachverhalt darstellen", erklärt Manfred Schiel vom ARBÖ-Informationsdienst. Für einige Länder können beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 01/89 12 17 rund um die Uhr sogenannte Reise-Service-Blätter bestellt werden, die solch eine Übersetzung beinhalten.

In einigen Staaten reicht das Ausfüllen eines Unfallberichtes alleine nicht aus, warnt der ARBÖ so zum Beispiel in Kroatien, Türkei, Tschechien, Slowakei, Polen, Bulgarien, Rumänien und Mazedonien ist nach einem Unfall unbedingt die Exekutive zu verständigen, die ein Polizeiprotokoll erstellt.

Bei einem Personenschaden ist auf jeden Fall die Polizei zu kontaktieren. Sollte es bei der Unfallaufnahme zu Problemen
kommen, kann die österreichische Auslandsvertretung (Botschaft
oder Konsulat) für Hilfestellung in Anspruch genommen werden, informiert der ARBÖ. In den meisten osteuropäischen Staaten wird von der Polizei bei Personenschaden bis zur Sachverhaltsklärung
der Paß des Lenkers abgenommen. Wenn trotz der Beschädigung des Fahrzeuges die Reise fortgesetzt wird, kann beim Grenzübertritt
vom Zoll die Unfallbestätigung gefordert werden. Reist man mit einem beschädigten Fahrzeug in ein Land außerhalb der Europäischen Union, ist auf jeden Fall der Schaden beim Zoll zu deklarieren, warnen die ARBÖ-Experten.

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