VP-Pfeiffer: Magistrats-EDV zum Nutzen der Bürger

Wien, (OTS) Über den aktuellen Stand und die
Weiterentwicklung der elektronischen Datenverarbeitung im Wiener Magistrat und vor allem über den Nutzen, den der Bürger daraus ziehen kann, berichtete Dienstag ÖVP-Landtagsabgeordneter Gerhard Pfeiffer in einem Pressegespräch. Die Stadt Wien zählt, so Pfeiffer, mit "wien online" und "wien intern" weltweit zu den fortschrittlichsten Kommunen. Mit besonderem Stolz unterstrich er, daß die Software großteils österreichische Technologie beinhalte. Wien liegt im Spitzenfeld mit seiner Bürgerinformation via Internet. Das elektronische Service beinhaltet Beratung,
Information und Vermittlung, ermöglicht Anfragen und Anmeldungen, Genehmigungen und Ausstellung von Urkunden. Offene Probleme dabei, so Pfeiffer, die Identifikation, der Zahlungsverkehr und die Dokumentensicherheit.

Nach dem Vorbild öffentlicher Fernsprecher soll jeder in die Lage versetzt werden, von dem Service Gebrauch zu machen, auch
wenn ihm keine private oder berufliche Internet-Verbindung zur Verfügung steht: Der Amtsweg per Mausklick im IDA-Kiosk. Pfeiffer verwies auf die diesbezügliche Ankündigung von Vizebürgermeister Dr. Görg zu Beginn seines Amtsantritts, wonach mindestens 100 solcher Zugriffsstationen bis zum Jahr 2000 aufgestellt werden. 60 derartige IDA-Kioske sind bereits im Betrieb, heuer folgen weitere 29 Terminals. Ein deutliches Zeichen, daß diese neue Kommunikationsart von den Bürgern auch angenommen wird, sei, daß beispielsweise in der zweiten Jännerwoche insgesamt 1,526.727 Zugriffe auf dieses Service stattgefunden haben, hob Pfeiffer hervor.

Weiters berichtete der ÖVP-Politiker über den sogenannten elektronischen Akt ELAK, der in der MA 17 bei der Verwaltung und Vergabe von Gemeindewohnungen bereits Anwendung findet. Der Nutzen für den Bürger: Beschleunigung der Verfahren, genaue und rasche Auskünfte und eine Senkung der Verfahrenskosten. Zukunftsmusik ist noch der Bau-Akt, der derzeit von bis zu neun Dienststellen (zum Teil hintereinander) bearbeitet wird. Mittels ELAK könnte ein derartiges Verfahren parallel laufen, das Verfahren dadurch
deutlich beschleunigen und für Wirtschaft und Arbeitnehmer daher auch große finanzielle Vorteile bringen. In diesem Zusammenhang wandte sich Pfeiffer gegen die derzeitige Reform der Baupolizei.
Es sollte zuerst das elektronische Service eingeführt werden und danach eine Reform entsprechend den neuen Gegebenheiten erfolgen. (Schluß) js/rr

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