Eibesthal rüstet zu seinen Passionsspielen

Am 11. April ist Premiere

St.Pölten (NLK) - Zwischen Ostern und Pfingsten ist Eibesthal,
eine Nachbargemeinde von Mistelbach, gerüstet für die Passionsspiele:
An den sechs Sonntagen nach Ostern und vor Pfingsten, vom 11. April bis 16. Mai, sowie am Pfingstmontag, 24. Mai, jeweils um 15 Uhr, wird im Hochaltarraum der Eibesthaler Kirche das Evangelium nach Markus aufgeführt. Die "Darsteller" selbst sind 90 Zentimeter große Holzfiguren, von 20 Laienspielerinnen und Laienspielern geführt. Das Figurenspiel greift eine im Mittelalter gepflegte Form auf, mit der damals biblische Stoffe wiedergegeben wurden.

Der Text stammt vom Eibesthaler Theologen Andreas Strobl, die Figuren und die Szenographie wurden vom slowakischen Künstlerehepaar Jana Pogorielová und Anton Dusa geschaffen. Regie führt der künstlerische Leiter der Mistelbacher Puppentheatertage, der Deutsche Olaf Bernstengel. Der niederösterreichische Komponist Gerhart Banco hat den Kompositionsauftrag erhalten, gespielt wird von Eibesthaler Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Franz Stättner. Die Ein-trittspreise sind mit 180, 160, 120 und 100 Schilling für Erwachsene moderat. Kinder von 6 bis 15 Jahren zahlen nur die Hälfte. Gruppen ab 20 Personen bekommen 20 Prozent Ermäßigung. Der Vorverkauf läuft derzeit voll an. Kartenvorbestellungen sind unter der Telefonnummer 02572/2515-269 oder Fax 02572/2515-217 möglich. Eibesthal ist mit der Schnellbahn bzw. einem Pendelbus vom Bahnhof Mistelbach zum Spielort erreichbar.

Die Eibesthaler "Passion" hat übrigens einen Vorgänger: Von 1898 bis 1911 inszenierte man in einer eigenen Festspielhalle für fast 1.000 Zuschauer das Geschehen um das Leben und Sterben Jesu. Über 100 DorfbewohnerInnen spielten mit. Im Ersten Weltkrieg und wegen des Bedarfs an Erneuerungen der Ausstattung wurden schließlich die Spiele nicht mehr fortgeführt.

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