KfV: ENTWURF ZUM NEUEN FÜHRERSCHEINGESETZ IST SIGNAL IN DIE FALSCHE RICHTUNG ! Versteckte "Fußangeln" sind Schlag gegen die Verkehrssicherheit

Wien (OTS) - "Der Entwurf des neuen Führerscheingesetzes ist eine halbe Sache mit fatalen Folgen - aus fachlicher Sicht kann diesem daher nicht zugestimmt werden," so KfV-Hauptgeschäftsführer Dr. Othmar Thann zum vorliegenden Papier. "In diesem Gesetzesentwurf befinden sich einige versteckte Fußangeln, die einen Schlag gegen die Verkehrssicherheit bedeuten. Von einem Konsens kann daher bei dieser für uns unverständlichen Vorgangsweise keine Rede sein."

"Faktum ist," so Dr. Thann weiter, "daß der Punkteführerschein vor den Wahlen keine Chance mehr auf Realisierung hat. Ohne die so wichtige Punkteregelung entspricht das neue Führerscheingesetz einer Wieder-verlautbarung des alten Gesetzes - allerdings mit groben Verschlechterungen in puncto Sanktionen für Alkosünder und Raser."

Die Verkehrstoten der Woche 22. bis 28. März 1999:

In der Vorwoche starben auf Österreichs Straßen bei 7 tödlichen Unfällen insgesamt 8 Verkehrsteilnehmer: 4 Pkw-Insassen, 3 Fußgänger und 1 Traktor-Lenker. Zwei Fußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben, Alkoholisierung war bei einem tödlichen Unfall Mitursache. Die Hauptunfallursachen: nichtangepaßte Geschwindigkeit (3), Vorrangverletzung (1), Überholen (1) und Fehlverhalten Fußgänger (1).

Die bisherige Entwicklung der Unfallzahlen 1999 bereitet Grund zur Sorge: Vom 1. Jänner bis 28. März 1999 wurden in Österreich vorläufig 174 Verkehrstote verzeichnet - im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nach endgültigen Zahlen 164 Todesopfer im Straßenverkehr.

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