Muzik: Schüler- und Kindergartentransporte - Diskussion über Verbesserung der Sicherheitsbestimmungen ist notwendig

Sicherheitsbestimmungen in Österreich noch vergleichsweise gering

St. Pölten, (SPI) - "Im Vergleich zu anderen Staaten - beispielsweise den USA - sind die gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen, die in Österreich für den Schüler- und Kindergartentransport gelten, vergleichsweise gering. Die Tragödie eines 13jährigen Mädchens, daß kürzlich beim Verlassen des normalen Postlinienbusses von einem Auto erfaßt und getötet wurde, sollte in Österreich eine Diskussion über eine Verbesserung der Sicherheitsbestimmungen bei Schüler- und Kindergartentransporten - und zwar auch in normalen Linienbussen -einleiten", stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute fest.****

In den USA ist es beispielsweise Vorschrift, daß der fließende Verkehr beim Ein- und Aussteigen der Kinder aus den Bussen sofort anzuhalten hat und auch ein langsames Vorbeifahren nicht gestattet ist. Weiters sind die
technischen Vorschriften was die Beschaffenheit, die Geschwindigkeit und die Ausführung der Busse betrifft, weitaus strenger.

"Für Österreich wäre es beispielsweise überlegenswert, daß ein Vorbeifahren an anhaltenden Bussen mit Kindertransporten, wenn dies nicht gänzlich verboten wird, mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung verknüpft wird. Eine Beschränkung von 10 km/h würde hier die Sicherheit maßgeblich erhöhen, da sich der Bremsweg fundamental verkürzt", so Muzik weiter. Weiters ist eine bessere Kennzeichnung jener Busse anzudenken, die regelmäßig für Schülertransporte zum Einsatz kommen. Eine Warnbeschriftung und entsprechende Warnleuchten sollten auch dazu beitragen, die Sensibilität der Autofahrer, was die Kinder betrifft, entsprechend zu erhöhen und damit ihre Aufmerksamkeit noch mehr zu schärfen", so Muzik abschließend. (Schluß) fa

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