Lipobay(R) 0,2mg* (Cerivastatin), das erste Mikro-Statin

Wien (OTS) - Lipobay(R) 0,2mg* (Cerivastatin), das erste Mikro-Statin ab 1. April 1999 mit IND-Regelung bei diagnostisch gesicherter KHK und Hyperlipidämie kassenfrei erhältlich.

Epidemiologische Studien haben gezeigt, daß eine Hyperlipidämie einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Atherosklerose und KHK ist, mit den häufigen Folgeerkrankungen Angina pectoris und Herzinfarkt. Es ist heute allgemein anerkannt, daß das Risiko für Herzinfarkte und andere kardiovaskuläre Ereignisse wesentlich ansteigt, wenn die Serumspiegel an Gesamtcholesterin den Wert von 200 mg/dl übersteigen. Noch wesentlich aussagekräftiger sind die Werte von LDL und HDL bzw. das Verhältnis zwischen HDL und LDL. Studien aus jüngerer Zeit belegen, daß eine effektive lipidsenkende Therapie die Mortalität aufgrund kardiovaskulärer Ereignisse reduzieren kann. Die effektivste Cholesterin- und LDL-Cholesterin-Senkung wird durch die Hemmstoffe der Cholesterinsynthese, die Statine, erreicht.

Cerivastatin, das Statin von Bayer hat den Handelsnamen Lipobay(R).

Cerivastatin hat sich in präklinischen Untersuchungen als besonders auffallend in dieser Substanzklasse erwiesen. Es hat eine wesentlich höhere Affinität zur HMG-CoA-Reduktase als die anderen derzeit verfügbaren Statine. In experimentellen Untersuchungen wurde gezeigt, daß 50-100 mal mehr Substanz von herkömmlichen Statinen gebraucht wird, um die HMG-CoA-Reduktase in gleicher Weise zu hemmen wie bei Lipobay(R). Die Vorteile aus dieser höheren Bindungsaffinität sind eine niedrigere Dosierung, um LDL effektiv zu senken. Lipobay(R) wird daher auch um den Faktor 50 bis 100 geringer als andere HMG-CoA-Reduktasehemmer dosiert. Es ist das erste Mikro- Statin. In klinischen Studien konnte mit Cerivastatin bei einer einmal täglichen Dosis von 0,2 mg eine 30%ige Reduktion des LDL- Cholesterins erreicht werden. Das HDL stieg um 3,4%, die Triglyceride sanken abhängig vom Ausgangswert im Mittel um 15%. Es verbesserte sich also der LDL/HDL-Quotient und damit das kardiale Risiko.

Indikationsgebiet für Cerivastatin ist die Behandlung von Patienten mit primären Hyperlipoproteinämien (Typ IIa und IIb), die auf eine lipidsenkende Diät allein nicht ausreichend ansprechen. Die IND-Regelung bezieht sich auf den Einsatz bei Patienten mit diagnostisch gesicherter KHK und Hyperlipidämie.

Die Standarddosis laut WHO ist 0,2 mg. Ein deutliches Ansprechen auf die Therapie sieht man normalerweise innerhalb von zwei Wochen, der Maximaleffekt tritt innerhalb von vier Wochen ein und bleibt bestehen, solange die Therapie durchgeführt wird. Nach oraler Aufnahme wird Lipobay(R) schnell resorbiert und eine Cmax im Blut ist nach ca. 2 bis 3 Stunden erreicht. Mehr als 99% der Substanz sind an Albumin gebunden. Diese Bindung ist komplett reversibel und ca. 60% des Cerivastatins erreichen die Leber, das Hauptaktionsorgan. In der Leber wird Lipobay(R) in drei Metaboliten umgewandelt, die alle aktive Inhibitoren der HMG-CoA-Reduktase sind und eine ähnliche Stärke wie die Muttersubstanz haben. Die Muttersubstanz und die Metaboliten werden zu 30% mit dem Urin und zu 70% mit den Faeces ausgeschieden.

Lipobay(R) kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Es wird gut vertragen, die Nebenwirkungsrate ist gering und die Zahl der Therapieabbrüche wegen unerwünschter Wirkungen war mit der von Placebo-behandelten Patienten vergleichbar. Lipobay(R) zeichnet sich durch eine besonders gute Kombinierbarkeit mit allen gängigen Medikamenten aus. Da die Statin-Therapie besonders bei älteren Menschen zum Einsatz kommt, ist die problemlose Kombinierbarkeit von Lipobay(R) von besonderem Interesse.

*) Produktname nur für Fachmedien

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