Zehn Jahre Bemühungen um Integration in NÖ Kindergärten

Gemeinsame Anstrengungen jetzt auch als Broschüre

St.Pölten (NLK) - Zehn Jahre Bemühungen um Integration in niederösterreichischen Kindergärten - das gibt es jetzt auch "schwarz auf weiß". In den "NÖ Schriften" ist eine Broschüre als Band 112 herausgekommen. Für den Inhalt verantwortlich ist Dr. Franz Xaver Kerschbaumer, die Redaktion besorgten Mag. Silvia Miehl und Wilhelm Winter. Sie kann unter der Telefonnummer 02742/200-5643 oder 5516 (Beratungsstelle für Integration, 3109 St.Pölten, Landhausplatz 1) oder bei der Firma Wilhelm Winter, 3040 Neulengbach, Badstraße 255, Telefon 02772/51251-11, Fax 14, zum Preis von 44 Schilling bestellt werden.

Die 119 Seiten starke Brosche beschäftigt sich mit der Integration im Kindergartengesetz 1996 und seinen Zielen. Im Team, in dem die Kindergärtnerinnen genauso zusammenwirken wie die heilpädagogischen Fachkräfte, bemüht man sich besonders, das Anderssein eines behinderten Kindes zu verstehen und zu unterstützen. Die Integration braucht Einigungsprozesse, Mittler, Begleitung und Beratung, aber auch Strukturen für Kommunikation, Koordination, Information und Dokumentation. Die Fülle von Erfahrungen, die Kindergärtnerinnen und Fachkräfte mit ihren Schützlingen machen, zeigt die Vielfalt des Eingehens auf die Kinder. Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich auch mit dem Wandel der Berufsgruppe durch die laufenden Änderungen. Schließlich sind auch die Erfahrungen der Eltern mit ihren Kindern berücksichtigt. Im Anhang sind die landesweit eingerichteten Ambulatorien und Frühförderstellen sowie das Team der Beratungsstelle für Integration in St.Pölten angeführt.

In zehn Jahren der Integration wurden rund 2.000 Kinder im Kindergarten unterstützt und begleitet. 1989 begann man mit 42 Sonderkindergärtnerinnen im ambulanten Dienst. Derzeit arbeiten 116 heilpädagogische Kindergärtnerinnen und 388 pädagogische Stützkräfte mit den Kindergärtnerinnen und Helferinnen am Erfolg dieses Integrationsmodelles mit.

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