Studie Wie gärtnern die Niederösterreicher

Sobotka: Ergebnisse in NÖ Naturgartenaktion einfließen lassen

St.Pölten (NLK) - In Österreich besitzen 1.435.300 Haushalte einen Garten. Die Niederösterreicher sind ganz vorne dabei. Rund zwei Drittel der Niederösterreicher sind Gartenbenützer. Zu den rund 8.000 Hektar Gartenfläche kommen noch ca. 7.000 öffentliche und halböffentliche Grünflächen.

Derzeit werden in Niederösterreich jährlich 3.000 Tonnen Mineraldünger und 70 Tonnen Pestizid Reinwirkstoff eingesetzt. Bereits 1990 enthielt jede zehnte Probe von Oberflächen- oder Grundwasser Pestizidrückstände. Auch aus diesem Grund hat Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka eine Studie "Wie gärtnern die Niederösterreicher?" in Auftrag gegeben. "Die Ergebnisse der Studie sollen Grundlagen für das Projekt ‚Natur im Garten - gesund halten, was uns gesund hält‘ sein."
Ziel dieser Studie ist es, mehr über das Verhalten der Niederösterreicher bei der Bewirtschaftung ihrer Gärten zu erfahren. In diesem Thema sieht Umwelt-Landesrat Sobotka auch eine gesundheitliche Brisanz: "Die Niederösterreicher verbringen viel Zeit in ihren Gärten. Diese Gärten sollen nicht mit Giftstoffen überdüngt werden."

Die Studie wird in vier Teile gegliedert sein. Zunächst wird die gegenwärtige Situation erarbeitet. Mittels Bodenproben will man mehr über die Nähr- und Schadstoffversorgung der Gärten erfahren. Nach der Zusammenfassung über die Anwendung von Pestiziden in Gärten und Grünanlagen beschäftigt sich die Studie mit der Wirksamkeit biologischer Pflanzenschutzmethoden.

Am 7. April findet um 11 Uhr in der Hauptschule Pottenbrunn (Weiglstraße 8) die Frühjahrspressekonferenz zur Gartenaktion des Landes Niederösterreich "Natur im Garten - gesund halten, was uns gesund hält" statt.

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