Römerstadt Carnuntum als internationale Attraktion

Drei Ausstellungen in Rottenburg, Konstanz, Petronell und Bruck

St.Pölten (NLK) - Die wissenschaftliche Bearbeitung der archäologischen Funde im Bereich der Römerstadt Carnuntum findet heuer Niederschlag in drei Ausstellungen im In- und Ausland. Ergänzend zur derzeit laufenden Baden-Württembergischen Landesausstellung "Vorderösterreich - nur die Schwanzfeder des Kaiseradlers" (vom 18. Juni bis 2. November auch auf Schloß Schallaburg zu sehen) läuft derzeit (bis 13. Juni) in Rottenburg eine Präsentation der Römerstadt Carnuntum unter dem Titel "Carnuntum -Hauptstadt an der Bernsteinstraße". Sie wird vom 2. Juli bis 26. September auch in Konstanz am Bodensee gezeigt. Die Schau zeigt Carnuntum als Hauptstadt der römischen Reichsprovinz Oberpannonien, ihren Reichtum und die Vielfalt der archäologischen Funde. Dargestellt wird die Militärgeschichte, die Siedlungs- und Handlungsgeschichte mit Hilfe von Beständen des Museums Carnuntinum. Im Informationszentrum des Archäologischen Parks Carnuntum wurde am vergangenen Samstag eine Dokumentationsausstellung über die Forschungs- und Restaurierungsarbeiten am Heidentor eröffnet. Bis heute ist die Frage nach der Bedeutung dieser Ruine ungelöst, derzeit läuft ein wissenschaftliches Projekt, das Grabungen im Gelände rund um das Heidentor miteinschließt. Das Wahrzeichen des Archäologischen Parks Carnuntum ist derzeit eingerüstet und verhüllt. Bei der wissenschaftlichen Bearbeitung geht es vor allem auch um die Konservierung und die denkmalpflegerische Präsentation des Heidentores.
Ab Juni 1999 (Eröffnungsdatum noch offen) wird in der neuen Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha die Schau "Carnuntum. Römisches Verwaltungszentrum am Donaulimes" gezeigt. Inhaltlich geht es um Aspekte der Verwaltung, des Handels und der Sicherheit in der Zeit der römischen Verwaltung, dargestellt mittels hundert Exponaten der archäologischen Sammlung des Landes.

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