Muzik: Einmal mehr - lächerliche Anti-Semmering-Kampagne von Pröll & Co erhielt einen gewaltigen Rückschlag

ÖAAB-Diskussion ergab, Bevölkerung wünscht keinen Ausbau der Aspangbahn als "Südbahnersatz"

St. Pölten, (SPI) - "Einmal mehr erhielt die lächerliche Anti-Semmering-Kampagne der ÖVP-Niederösterreich einen gewaltigen Dämpfer. So kam eine Bürgerversammlung der Anrainer entlang der Aspangbahn, die ausgerechnet vom lokalen ÖAAB organisiert wurde, ganz klar zu dem Schluß, daß die Bevölkerung einen Ausbau der Aspangbahn als Ersatz für die Südbahn nicht wünscht. Den NÖAAB wird es nicht besonders schmerzen, da er sich ohnehin einstimmig für die Errichtung des Semmeringbasistunnels ausgesprochen hat. Schmerzen wird es allerdings Erwin Pröll, denn dies ist eine erneute schallende Ohrfeige für seine nicht mehr ernstzunehmende Polemik und seine völlig schiefgegangene Verkehrspolitik", stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute fest.****

Damit ist wohl bereits eine "Alternative" aus dem "Diletantenplan" -dem Ausstiegsplan der ÖVP - gefallen, denn die Bevölkerung scheint VP-Luftschlössern genausowenig zugetan zu sein wie die Fachleute, die ebenfalls über die Vorstellungen von Teilen der ÖVP Niederösterreich nur mehr ein mitleidiges Lächeln übrig haben. Zumindest gibt es noch sachliche Politiker, wie Wirtschaftskammerchef Ing. Reinbacher, der vom strikt politisch motivierten Anti-Semmering-Kurs seines niederösterreichischen Landesfürsten wenig hält. "Ohne Tunnel oder eine konstengünstige Alternative, die man freilich noch gar nicht kennt, würde der Osten Österreichs als wichtigster Wirtschaftsraum des Landes abgeschnitten", ließ Reinbacher Pröll via Medien ausrichten. "Der Semmering-Basistunnel sei leider keine wirtschaftliche, sondern eine hochpolitische Frage", so Reinbacher weiter. "Da es Niederösterreichs VP-Chef Erwin Pröll allerdings nicht um die Zukunft, um die Wirtschaftspolitik, Arbeitskräfte oder Beschäftigung geht, sondern nur um Populismus und persönliche Umfragewerte, können viele andere Kräfte innerhalb der ÖVP noch so sehr eine neue Sachlichkeit herbeiwünschen - sie bleiben einsame Rufer in einer Wüste, in der derzeit nur der lauteste Schreier zu hören ist", so Abg. Muzik abschließend.
(Schluß) fa

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