Knafl: Diskriminierung von Senioren verhindern!

Wien (OTS) - Wie aus dem Finanzministerium auf Grund einer Anfrage zu erfahren war, sei eine Negativsteuer für Pensionisten nicht erforderlich.

Dazu stellt der Präsident des Österreichischen Seniorenrates Stefan Knafl fest, daß die Negativsteuer aus dem Jahre 1994 mit der Steuerreform nichts zu tun hat. Steuerreform befaßt sich mit Steuern und nicht mit Sozialabgaben.

Wenn das Finanzministerium aber bereits selbst vorschlägt, daß mehr Sozialgerechtigkeit über Pensionserhöhungen zu erzielen wären, wäre es selbstverständlich zu begrüßen, wenn es im Zuge einer Steuerreform auch zu einer außerordentlichen Pensionserhöhung kommen sollte.

Bezüglich der Krankenversicherungsbeiträge für Pensionisten wurde vom Finanzministerium eine Höhe von 3,5% angegeben. Es müßte aber auch dem Finanzministerium bekannt sein, daß die KV-Beiträge in Wahrheit 3,75% betragen, wobei diese 0,25% einen Betrag von jährlich 800 Millionen Schilling ausmacht.

"Das Finanzministerium sollte mir klarmachen, welchen Unterschied es bedeutet, ob ein Aktiver oder ein Pensionist 10.000 Schilling netto erhält", erklärt Knafl, der auch Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes ist, abschließend.

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