LIF-Steiner: Irreführende Bahn-Werbung für Semmering-Basistunnel

ÖBB streut Bevölkerung Sand in die Augen

Wien (OTS) - "Kaum ist bekannt, daß die EU entschieden hat, den Bahntransit "Nord-Süd-Europa" an Österreich vorbei über Ungarn und Slowenien auszubauen, werden von der ÖBB Milliarden-Programme verkündet, die jedoch in erster Linie in den Semmering-Tunnel fließen. Daß dieses Projekt damit längst überholt ist, soll die Bevölkerung wohl nicht bemerken. In dieser Webung fehlt auch jeder Hinweis, was die ÖBB zu planen gedenkt, um die NÖ Wirtschaftsgebiete optimal an die künftige EU-Bahntrasse anzubinden," lenkt die liberale Landessprecherin Liane Steiner die Aufmerksamkeit auf die Realität, weil bereits Ende nächsten Jahres diese Strecke mit einer rund dreimal höheren Frequenz zur Verfügung stehen soll, als zur Zeit der gesamte Semmeringtransit beträgt.***

"Niederösterreich ist seit einem Jahrzehnt aus einer wirtschaftlichen Randlage in eine Zentrallage gegenüber den Hoffnungsgebieten des ehemalig kommunistischen Mitteleuropas gerückt. Diese wirtschaftlichen Chancen müssen mit dem Ausbau der Bahnverbindungen unterstützt werden, die derzeit als Nebenbahnen von einer modernen Bahn "Lichtjahre" entfernt sind", so Steiner weiters.

"Damit spreche ich besonders die Bahnstrecken von Wien über das Marchfeld "Marchegg - Bratislava" und über "Schwechat-Hainburg" nach Bratislava an, aber auch die Bahnverbindung von Wiener Neustadt nach Sopron ist zuwenig leistungsfähig. Die Bahnverbindung Wien -Flughafen - Schwechat - Bratislava ist wirtschaftlich mit höchster Priorität zu bewerten und hätte längst verwirklicht werden können, wenn nicht die ganze Kraft der Regierung und der ÖBB im bisherigen Tunnelprojekt Semmering vergraben worden wäre," ärgert sich die Liberale über das politische Prestige-Denken, für das hart erarbeitete Steuergelder sinnlos ausgegeben werden.

"Der stark wachsende LKW-Verkehr aus und nach den neuen mitteleuropäischen Ländern durch Niederösterreich ist der stärkste Hinweis für das Versagen der ÖBB und der dahinter stehenden Politiker, den realen Verkehrsbedarf zu erkennen und danach die Investitionsentscheidungen der Bahn auszurichten," kritisiert Liane Steiner die Verkehrspolitik, die auf Niederösterreich und seine Wirtschaftschancen keine Rücksicht nimmt.

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