utl. Die Caritas bittet die österreichische Bevölkerung um Unterstützung

Wien, 25.3.1999
äDie Hilfe für die Menschen im Kosovo muß weitergehen", sagt Cari-taspräsident Franz Küberl. äDie Unsicherheit und Angst in der Bevölke-rung ist groß, unsere Hilfe wird besonders dringend gebraucht." Die Caritas bittet die österreichische Bevölkerung dabei um Unterstützung:
äFür die Versorgung der Flüchtlinge brauchen wir dringend Geld für den Einkauf von Grundnahrungsmitteln, Kleidung, warmen Decken und Medikamenten."

Die Caritas ist auch in Kontakt mit ihren Partnerinnen in Makedonien, Albanien und Kroatien und unterstützt sie bei der Betreuung der neuan-kommenden Flüchtlinge.

Seit Jahresbeginn hat die Caritas der Erzdiözese Wien 18 Hilfskonvois mit Grundnahrungsmitteln und Bekleidung ins Krisengebiet gebracht. Die Mutter Theresa Vereinigung, die lokale Ansprechpartnerin, nimmt die Spenden entgegen und verteilt sie mit ihren Ehrenamtlichen an die notleidende Bevölkerung. Mit Hilfe der Caritas konnte die Mutter-Theresa Vereinigung in den letzten Jahren eine ausgezeichnete Vertei-lungsstruktur aufbauen: Rund 1.400 Dörfer zählt die Provinz Kosovo:
7.000 Ehrenamtliche der Mutter Theresa Vereinigung arbeiten in mehr als 650 Verteilungspunkten. Um die Verteilung zu koordinieren, wird Kartei geführt: Rund 400.000 bedürftige Menschen waren vor Beginn der Unruhen im Frühjahr 1998 erfaßt. Ende Dezember 1998 waren
mehr als 800.000 Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, um zu überleben.

Die Caritas bittet um Spenden auf das Konto:
PSK 7.700.004, Kennwort: Kosovo

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