Klimaschutz im geförderten Wohnbau

Wien, (OTS) Den Verzicht auf Baumaterialien mit halogenierten Kohlenwasserstoffen (FCKWs, H-FCKWs, H-FKWs) bei allen Wohnbauprojekten, die mit Förderungsmitteln der Stadt Wien errichtet werden, kündigte Donnerstag Wohnbaustadtrat Werner Faymann bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit der Geschäftsführerin von Greenpeace Österreich, Ulrike Schelander und Robert Korab, Mitarbeiter des Ökologie-Instituts an.

Diese Maßnahme, so Faymann, erzielt bezüglich des Treibhauseffekts dieselbe Wirkung wie der Verzicht auf 250.000 Autos. Der Verzicht auf solche Materialien im gesamten Hochbau (Schulen, Kindertagesheime, Amtshäuser, Bürogebäude) kann diesen Effekt sogar noch fast verdoppeln.

Der geförderte Wohnbau hat durch Bauträgerwettbewerbe und den Grundstücksbeirat eine Vorreiterrolle im Umweltschutz übernommen. Es wird durchwegs Niedrigenergiestandard erreicht, alle Projekte verfügen über Einzelwasserzähler, Solarenergie wird immer stärker genutzt. Ebenso sind Systeme der Abwasser- und
Abluftrückgewinnung, Wärmepumpen, Brauchwassersysteme und Dachgärten immer öfter in geförderten Wohnbauprojekten zu finden.****

Eine logische Fortsetzung dieser Politik ist der Verzicht auf Baumaterialien, die Stoffe enthalten, die massiv zum menschlich verursachten Treibhauseffekt beitragen.

Auf diesem Gebiet ist aufgrund des technischen Fortschritts eine enorme Reduktion der Emissionen zu sehr niedrigen Kosten erreichbar.

Das Ziel, die Verwendung halogenierter Kohlenwasserstoffe zu vermeiden, kann durch eine Kontrolle über Bauträgerwettbewerbe und den Grundstücksbeirat ganz einfach, unbürokratisch und kurzfristig erreicht werden.

Mit dem Klimaschutzprogramm wird die Stadt Wien noch heuer
ihre Klimaschutzpolitik bis zum Jahr 2010 (Zieljahr für Klimabündnis und Kyoto-Abkommen) festlegen. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der dort festgelegten Ziele. (Schluß) wj/

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