Unfälle im Straßenverkehr: Ohne Gurt lebt man gefährlich

Kinder zu einem Drittel ungesichert unterwegs

St.Pölten (NLK) - Auf Niederösterreichs Straßen verunglückten im Vorjahr 11 Kinder tödlich. Das sind um 2 weniger als 1997. 749 Kinder von 0 bis 14 Jahren wurden als Verkehrsteilnehmer verletzt. 1997 waren es 772. Mit anderen Worten: Die soeben erschienene Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit über die Unfälle zeigt, daß die Bemühungen von Eltern, Lehrern und Exekutive, aber auch die Maßnahmen des Amtes der NÖ Landesregierung für mehr Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr gesorgt haben.

So kamen in Niederösterreich deutlich weniger Kinder als Fußgänger (minus 17,3 Prozent) und als Radfahrer (minus 9,5 Prozent) zu Schaden. Die mit Abstand meisten Kinder - der Anteil beträgt 55,3 Prozent - verunglückten als Pkw-Mitfahrer. Auch bei den im Straßenverkehr getöteten Kindern stellten die Mitfahrer in Autos den größten Anteil. Gegenüber 1997 wurden in Pkw immerhin um 23 Kinder mehr (plus 5,9 Prozent) verletzt. Alarmierend dabei ist besonders, daß rund 33 Prozent der im Pkw transportierten Kinder ungesichert unterwegs waren, wie aktuelle Erhebungen zeigen. Und das, obwohl die Anschnallpflicht auch auf Sitzen in der zweiten Reihe schon seit 1994 als Vorschrift gilt.

Helmut Lindner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit appelliert deshalb an das Verantwortungsbewußtsein der Eltern und meinte heute, selbst bei geringen Fahrgeschwindigkeiten könne es bei ungesicherten Kindern zu schweren Verletzungen kommen. Vor allem der Gebrauch des richtigen Kinderschutzsystems könne entscheidend zur Sicherheit des Kindes beitragen.

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