Kleinkinderbetreuung bestmöglich gefördert

Land gewährt Zuschüsse an Eltern und Einrichtungen

St.Pölten (NLK) - Das Land unterstützt die Kleinkinderbetreuung nach besten Kräften: "1992 wurde die Betreuung außerhalb des Kindergartens noch mit 150 Schilling pro Kind und Monat vom Land unterstützt. 1998 betrug die Landesförderung 310 Schilling. 1999 erhalten Kindergruppen und andere Betreuungsformen bereits 700 bis 1.000 Schilling pro Kind und Monat, die je zur Hälfte von Land und Gemeinde beigesteuert werden", betont Landeshauptmannstellverteterin Liese Prokop. Das sei eine durchschnittliche Steigerung von 47 Prozent. Bei Tagesmüttern würden derzeit 3.500 Kinder gefördert, in Kindergruppen seien es 1.000 und in Horten 3.000. Das Land zahlt außerdem einen Personalkostenzuschuß an jene Einrichtungen, die Betreuungsformen anbieten: Tagesmütter-Organisationen wie das NÖ Hilfswerk erhalten heuer voraussichtlich 16 Millionen Schilling, Kindergruppen-Trägervereine 5,4 Millionen Schilling und Hort-Einrichtungen 12,6 Millionen Schilling. "Außerdem bezahlt das Land eine Elternförderung, die sozial gestaffelt bis zu 4.000 Schilling betragen kann", unterstreicht NÖ Familienreferent Peter Pitzinger. Diese Förderung kommt, wenn Eltern eine Betreuungsform in Anspruch nehmen, zur Gänze den Organisationen zugute." Eine Familie mit drei Kindern und einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von 23.000 Schilling müßte also für die Betreuung ihrer Kinder nur mehr 500 Schilling selbst bezahlen. Mit diesen 4.000 Schilling plus den 1.000 Schilling von Land und Gemeinde würden jene Kinder, die außerhalb des Kindergartens betreut werden, sogar besser gefördert als die Kindergartenkinder. Pitzinger: "Die Kritik mancher Trägerorganisationen verstehe ich deshalb nicht, weil der Wunsch nach Gleichstellung der Förderung von Kindergärten und anderen Betreuungsformen bereits erfüllt wurde."

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