Barc Konzern 1998 mit klar verbessertem Ergebnis

Konzern-EGT wird auf mehr als 1 Mrd. Schilling steigen

Wien (OTS) - 1998 ist es den Unternehmen des BARC Konzerns - unter verschärften Wettbewerbsbedingungen im Inland - gelungen die Prämieneinnahmen zu steigern und das Konzernergebnis deutlich zu verbessern. Nach den vorläufigen Daten wird das Konzern-EGT für 1998 erstmals über einer Milliarde Schilling liegen, nach 950,2 Millionen Schilling (69,1 Mio. Euro) im Vorjahr. Gleichzeitig ist es erfolgreich und schnell gelungen, die Strukturen der Bundesländer-Versicherung und der Austria-Collegialität zu einer einheitlichen, effizienten und schlagkräftigen Organisation zusammenzuführen. Damit wurde auch der Grundstein für eine verstärkte Zukunftsausrichtung innerhalb des gesamten Konzerns gelegt. Auch die Vorbereitungsarbeiten für die Ausweitung der Geschäftsfelder der Raiffeisen-Versicherung auf den Sachversicherungsbereich werden massiv vorangetrieben.

Inländische Versicherungen der BARC-Gruppe:

Prämien: Gesamt + 1,9%, Lebensversicherung + 4,4%, Schaden- und Unfallversicherung + 1,3%, Krankenversicherung - 0,8% Die inländischen Versicherungen der BARC Versicherungs-Gruppe - die börsenotierende Bundesländer-Versicherung, die Austria-Collegialität, die Raiffeisen-Versicherung, die Salzburger Landes-Versicherung, die Austria Lebens-Versicherung, die Austria Schaden- und Unfall-Versicherung sowie die Collegialität Versicherung - erreichten 1998, nach vorläufigen Daten aus dem direkten Geschäft abgegrenzte Prämien von 27,7 Mrd. Schilling (2,0 Mrd. Euro). Damit verzeichnete die Gruppe gegenüber dem Vorjahr ein Prämienwachstum von 1,9%.

Das deutlichste Wachstum verzeichnet - trotz der Zurückhaltung im Bereich der Einmalerläge - die Lebensversicherung mit 4,4% auf mehr als 10,8 Mrd. Schilling (784,9 Mio. Euro). Die Prämien aus dem Einmalerlagsgeschäft gingen dabei um rund 300 Mio. Schilling (21,8 Mio. Euro) zurück, während die Präm= ien aus laufenden Verträgen um fast 800 Mio. Schilling (58,1 Mio. Euro) gesteigert werden konnten

Die Schaden- und Unfallversicherung weist mit direkten Prämien von 9,1 Mrd. Schilling (661,3 Mio. Euro) eine Steigerung von rund 1,3% aus. Die auf Grund des anhaltend starken Preis- und Konditionenwettbewerbs der Marktteilnehmer zu erwartenden Prämienrückgänge im Kfz-Versicherungsgeschäft konnten in der BARC-Gruppe im Gegensatz zu den Mitbewerbern mit 2,3% gering gehalten und durch Steigerungen in den anderen Sachsparten und der Unfallversicherung mehr als ausgeglichen werden. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die weiterhin sehr erfreulichen Erfolge der Salzburger Landes-Versicherung auf dem Deutschen Kfz-Versicherungs-Markt.

In der Krankenversicherung betragen die abgegrenzten Prämien aus dem direkten Geschäft 7,7 Mrd. Schilling. Der marginal Prämienrückgang von 0,8% resultiert aus der Weitergabe von Preisvorteilen an die Kunden und spiegelt in etwa den Markttrend wieder.

Ausbezahlte Leistungen sanken um mehr als 5%

An bzw. für ihre Kunden haben die angeführten inländischen Unternehmen der BARC-Gruppe im vergangenen Jahr rund 19,3 Mrd. Schilling (1,4 Mrd. Euro) an Leistungen ausbezahlt. Das entspricht einem Rückgang von 5,3%. Von den ausbezahlten Leistungen entfallen auf die Lebensversicherung fast 7,8 Mrd. Schilling (566,9 Mio. Euro) (-14,8%), auf die Krankenversicherung 6,1 Mrd. Schilling (443,3 Mio. Euro; +1,8%) und auf die Schaden- und Unfallversicherung 5,4 Mrd. Schilling (392, 4 Mio. Euro; +2,8%). Der ausgeprägte Leistungsrückgang in der Lebensversicherung resultiert primär aus den deutlich gesunkenen Fälligkeitszahlen von Verträgen nach dem Kapitalversicherungsförderungsgesetz - den sogenannten "Salcher Polizzen".

Mitarbeiterstand und Kosten deutlich gesunken

Der Mitarbeiterstand der BARC-Gruppe im Inland sank durch den weitgehenden Verzicht auf Nachbesetzungen natürlicher Abgänge auf 5.315 MitarbeiterInnen zum Jahresende (31.12. 1997: 5.578).

Die gesamten Kosten - ohne Provisionen jedoch inklusive der Aufwendungen für Schadenbearbeitung und Vermögensveranlagung - der inländischen Unternehmen der BARC-Gruppe lagen 1998 vor den Rückstellungen für Sozialkapital um 150 Mio. Schilling (10,9 Mio. Euro ) bzw. rund 3% unter dem Vorjahreswert. Die kostensenkende Auswirkungen des gesunkene Personalstandes und der gesteigerten Effizienzen und Synergien der Konzernbildung haben somit die verstärkten Investitionsmaßnahmen im EDV-Bereich mehr als wettgemacht.

Kapitalanlagen bei 123,3 Mrd. Schilling (9,0 Mrd. Euro), laufende Vermögenserträge +4,3%

An Kapitalanlagen verwalten die inländischen Versicherungen der BARC per 31.12.1998 in Summe 123,3 Mrd. Schilling (9,0 Mrd. Euro), um 5,1% mehr als im Vorjahr. Die aus den Kapitalanlagen im abgelaufenen Jahr erwirtschafteten laufenden Vermögenserträge liegen mit 7,8 Mrd. Schilling (566,9 Mio. Euro) um 4,3% über dem Vorjahreswert.

Bundesländer-Versicherung - EGT gestiegen

Die börsenotierende Bundesländer-Versicherung erwirtschaftete 1998 abgegrenzte Prämien von 12,5 Mrd. Schilling (908,4 Mio. Euro; -2,3%). Deutlich stärker als die Prämien sind die ausbezahlten Leistungen gesunken, um 3,8% auf 9,8 Mrd. Schilling (712,2 Mio. Euro). Die Kosten - ohne Provisionen jedoch inklusive der Aufwendungen für Schadenbearbeitung und Vermögensveranlagung sowie vor den Rückstellungen für Sozialkapital - sind um 3,8% auf 2,8 Mrd. Schilling (203,5 Mio. Euro) gesunken. Aus den Kapitalanlagen in der Höhe von 48,7 Mrd. Schilling (3,5 Mrd. Euro) wurden Vermögenserträge von 3,3 Mrd. Schilling (241,2 Mio. Euro; +7,0%) erwirtschaftet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird 1998 über dem Vorjahreswert von 211,0 Mio. Schilling (15,3 Mio. Euro) liegen.

Austria-Collegialität

- Abgesehen von der Sondersituation bei den Einmalerlägen steigende Prämien Im Bereich der Austria-Collegialität (inkl. Austria-Leben, Austria-Schaden und Unfall, Collegialität) sanken die abgegrenzten Prämien - wegen der Zurückhaltung im Bereich der Einmalerläge in der Lebensversicherung - auf mehr als 7,3 Mrd. Schilling (530,5 Mio. Euro; -8,1%). Außerhalb der Einmalerläge gleichen die Prämiensteigerungen aus Lebensversicherungen gegen laufe= nde Prämie (+1,9%) und der Schaden- und Unfallversicherung (+2,1%) die systembedingten leichten Prämienrückgänge in der Krankenversicherung (-1,2%) praktisch aus. Der Hauptteil der Prämien entfällt mit 4,7 Mrd. Schilling (341,6 Mio. Euro) auf die Krankenversicherung, 1,5 Mrd. Schilling (110,00 Mio. Euro) auf die Lebensversicherung und 1,1 Mrd. Schilling (80,0 Mio. Euro) auf die Schaden-Unfallversicherung. An ausbezahlten Leistungen erbrachten die Austria-Collegialität-Unternehmen im vergangenen Jahr fast 5,7 Mrd. Schilling (414,2 Mio. Euro; +1,9%). Die Kosten sanken im Bereich der Austria-Collegialität um 0,4% auf 1,1 Mrd. Schilling (83,8 Mio. Euro)

Raiffeisen-Versicherung

- Prämien: + 22,5%, weiterhin größter Lebensversicherer Österreichs Der Bankenversicherer in der BARC-Gruppe verzeichnete 1998 in seinem Hauptgeschäftszweig, der Lebensversicherung, bei den abgegrenzten Prämien ein starkes Plus von 23,7%. Damit wird das Unternehmen den ersten Platz unter Österreichs Lebensversicherungen erfolgreich verteidigen. Die gesamten abgegrenzten Prämien stiegen um 22,5% auf 6,9 Mrd. Schilling (501,4 M= io. Euro). Die gesamten an die Kunden ausbezahlten Leistungen sanken vor allem durch die sinkende Anzahl an abreifenden Verträgen in der Lebensversicherung um 21,1% auf 3,3 Mrd. Schilling (242,7 Mio. Euro). Die Kosten sanken um 7,4% auf nun= mehr rund 413,4 Mio. Schilling (30,0 Mio.Euro)

Salzburger Landes-Versicherung

- Deutliches Prämienplus vorallem durch Erfolge in Deutschland Die abgegrenzten Prämien der 100%Tochter der Bundesländer-Versicherung belaufen sich für 1998 auf fast 1,0 Mrd. Schilling (72,7 Mio. Euro, +21,1%), die ausbezahlten Leistungen auf annähernd 0,5 Mrd. Schilling (36,3 Mio. Euro, +20,5%). Die Erfolge auf dem Kfz-Versicherungsmarkt im deutschen Raum führten zu einem außergewöhnlich hohen Prämienwachstum in der Kfz-Versich=rung (+ 63,8%). Die Kosten sind um 3,1% auf 165,5 Mio. Schilling (12,3 Mio. Euro) gestiegen.

Ausländische Versicherungen der BARC-Gruppe

Hohe Prämien- und EGT-Steigerungen in Zentral- und Osteuropa, Vorbereitung der Geschäftsaufnahme in Kroatien

Sehr erfolgreich war das Geschäftsjahr 1998 für die Entwicklung der Auslandsaktivitäten des BARC Konzerns. Durchwegs positiv gestaltet sich dabei sowohl die Prämien- als auch die Ergebnisentwicklung der einzelnen Auslandsgesellschaften.

Die höchste Prämiensteigerung verzeichnet die tschechische CRP mit +46,3% auf 643,9 Mio. tschechische Kronen. Die Gesellschaft hat damit bereits im Vorjahr den erst für 2000 vorgesehen Break-Even erreicht. Die slowakische Otcina erreichte 1998 Prämien von 775,0 Mio. slowakische Kronen, um 19,3% mehr als im Vorjahr. Die Austria Assicurazioni in Italien konnte die Prämien um 10,3% auf 41,7 Mrd. Lire steigern.

Die Expansion der BARC Gruppe im Ausland wurde im vergangenen Jahr zielstrebig vorangetrieben. In Kroatien ist das Ansuchen um die Erteilung einer Lizenz bereits an die zuständigen Behörden weitergeleitet worden. Bei der Austria Assicurazioni wurden die Vorbereitungsarbeiten für die Aufnahme der Unfallversicherung abgeschlossen und gleichzeitig Planungsarbeiten für die Aufnahme des Lebensversichungsgeschäftes begonnen.

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