Mietervereinigung verlangt Fortsetzung der erfolgreichen Wohnpolltik der letzen Jahrzehnte

Wien (OTS) - Wie die Bundesinnung der Immobilientreuhänder feststellte, kam es zum leichten Absinken der Mieten im Bereich der besser ausgestatteten Wohnungen. Diese Tendenz ist auf die Erweiterung des Angebotes am Wohnungsmarkt zurückzuführen und dokumentiert den Erfolg der Wohnpolitik der letzten Jahrzehnte.

In Österreich konnte durch die Wohnpolitik der vergangenen Jahrzehnte ein Niveau der Wohnversorgung erreicht werden, mit dem Österreich im europäischen Spitzenfeld liegt. Die tragenden Säulen dieser Wohnpolitik sind der Mieterschutz mit Kündigungsschutz und Preisregelungen sowie die Wohnbauförderung.

"Nur ein deutlicher Angebotsüberhang an Wohnungen hat marktrelevante preissenkende Wirkung", sagt Abg. z. NR Doris Bures, Vorsitzende der Mietervereinigung Österreichs, "Der Auftrag an Politik und Institutionen lautet daher, weiterhin Wohnbauförderungsmittel zur Schaffung eines ausreichenden und leistbaren Angebotes zur Verfügung zu stellen."

Durch die Wohnbauförderung konnte in den letzten Jahrzehnten eine merkbare Entspannung am Wohnungsmarkt herbeigeführt werden, eine Kürzung oder Abschaffung würde erneut zu einem Engpaß führen, der vor allem sozial Benachteiligte trifft.

Besonders am privaten Wohnungsmarkt bedarf es noch weitergehender Maßnahmen. "Mietzinsbegrenzungen und Abschaffung von befristeten Mietverträgen sind nach wie vor die zentralen Forderungen im Interesse der Mieter im privaten Althaus", betont Abg. z. NR Doris Bures, Vorsitzende der Mietervereinigung.

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