Feurer: Industriestandort Ternitz muß EU-Fördergebiet bleiben

St. Pölten (SPI) - Am Freitag, den 5. März 1999, konnte Bürgermeister Werner Feurer gemeinsam mit Bundesminister Einem, den Spitzen der NÖ Landesregierung und der Firmenleitung, Nooter-Präsident Ross Osiek und Geschäftsführer Ing. Richard Bandera die neue Werkshalle der Firma Schoeller-Bleckmann Nooter in Ternitz eröffnen. Bürgermeister Landtagsabgeordneter Werner Feurer wies in seiner Ansprache die Bundes- und Landespolitiker darauf hin, daß der Industriestandort Ternitz, das Wertschöpfungs- und Innovationszentrum des Schwarzatales, auch weiterhin Ziel-2-Gebiet in der EU-Förderkulisse bleiben muß. "Es wäre schade, auf halbem Weg des Modernisierungsprozesses stehen zu bleiben", so Feurer.****

"Wir dürfen unsere Anstrengungen jedoch nicht dabei bewenden lassen, bestehende Arbeitsplätze abzusichern, sondern müssen verstärkt neue Technologien forcieren und mit Projekten wie dem SoftCenter Ternitz neue Chancen für die Region eröffnen", so Feurer weiter. Dieses Technologiecenter könnte vor allen Dingen neue hochwertige Arbeitsplätze in unsere Region bringen und die Abwanderung von jungen, gut ausgebildeten Arbeitskräften verhindern. Bgm. Feurer:
"Die Telekommunikation ist weltweit die größte Wachstumsbranche mit jährlich mehr als 30 % Zuwachs. Es gilt daher, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und gemeinsam mit Bund und Land die Voraussetzungen zu schaffen, unsere Region an den Datenhighway anzubinden."

Bundes- und Landespolitiker haben bei der Eröffnungsfeier grundsätzlich ihre Unterstützung beim weiteren Ausbau des Technologiestandortes Ternitz zugesagt. Die von der Firma Schoeller-Bleckmann Nooter Apparatetechnik errichtete neue Montagehalle wird dazu beitragen, das Unternehmen im weltweiten Wettbewerb durch bessere Standortvoraussetzungen abzusichern. In den letzten drei Jahren hat sich das Unternehmen durch die Geschäftsleitung unter Ing. Richard Bandera zu einem Musterbetrieb mit einer 100 %-igen Exportquote entwickelt. Damit ist nicht nur die Gewähr von über 100 sicheren Arbeitsplätzen gegeben, sondern es besteht auch die Möglichkeit, daß zusätzlich 20 Arbeitsplätze geschaffen werden.

"Die Entwicklung der Firma Nooter ist ein überaus positives Zeichen für die Modernisierung des Industrie- und Wertschöpfungsstandortes Ternitz", so Bgm. Abg. Werner Feurer. Feurer bedankte sich bei dem Präsidenten der Nooter-Corporation Ross Osiek sowie Geschäftsführer Ing. Richard Bandera für die Investition von 60 Millionen am Standort Ternitz und sagte eine Förderung der Stadt in Form eines Zuschusses von 2 Millionen Schilling zu.
(Schluß) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN