Audi Jahrespressekonferenz / 1998: Rekordwerte bei Absatz, Umsatz, Gewinn

München / Ingolstadt (ots) - Bild wird über obs versandt und ist abrufbar unter: http://www.newsaktuell.de/4d.acgi$SendPICS?A76342

  • Ergebnissteigerung auf 1,684 Mrd. DM vor Steuern
  • Ziel für 1999: Das Erreichte sichern und den Erfolg nachhaltig gestalten

"Das vergangene Jahr war in allen wichtigen Kenngrößen für Audi erneut ein Rekordjahr." So bewertete der Vorsitzende des Vorstands der AUDI AG, Dr. Franz-Josef Paefgen, das zurückliegende Geschäftsjahr heute auf der Jahrespressekonferenz in München.

Für das Geschäftsjahr 1998 weist der Audi Konzern ein Ergebnis vor Steuern von 1,684 Mrd. DM (1997: 1,112 Mrd. DM) aus. Das ist ein Plus von 51,4 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 463 Mio. DM im Vergleich zu 367 Mio. DM im Vorjahr (plus 26,2 Prozent). Die Umsatzrendite vor Steuern stieg 1998 auf 6,2 Prozent (1997: 5,0 Prozent).

Der Konzernumsatz stieg 1998 gegenüber dem Absatz überproportional um 21,5 Prozent auf 27,222 Mrd. DM (1997: 22,410 Mrd. DM). Dies ist unter anderem auf das Wachstum beim Audi A6 und den Trend zu höherwertiger Ausstattung zurückzuführen.

Die Investitionen erhöhten sich 1998 um 61,1 Prozent auf 3,168 Mrd. DM. Davon entfielen rund zwei Drittel auf die Erneuerung und Erweiterung der Modell- und Motorenpalette. Dazu Peter Abele, Vorstand Finanz und Organisation: "Der erfolgreiche Kurs von Audi spiegelt sich auch in der soliden Vermögens- und Finanzlage wider. Der Audi Konzern hat 1998 seine finanziellen Ziele erreicht, beziehungsweise sogar übertroffen. Gleichzeitig erbrachten wir umfangreiche Investitionen in die Zukunft." Der Cash flow verbesserte sich um 19,0 Prozent auf 2,373 Mrd. DM.

In der AG lag das Ergebnis vor Steuern bei 1,663 Mrd. DM (plus 50,5 Prozent), das Ergebnis nach Steuern bei 442 Mio. DM (plus 22,8 Prozent). Die Umsatzerlöse der AUDI AG betrugen 26,655 Mrd. DM (plus 19,6 Prozent).

Zuwachs bei den Auslieferungen an Kunden

Audi hat 1998 mit 599.509 Einheiten die Auslieferungen an Kunden weltweit um 9,7 Prozent gesteigert. In Deutschland wurden 244.127 Einheiten ausgeliefert (plus 2,3 Prozent). Der Marktanteil betrug 6,5 Prozent (1997: 6,8 Prozent). In Westeuropa (ohne Deutschland) stieg der Absatz um 15,0 Prozent auf 256.803 Auslieferungen. Europäischer Auslandsmarkt "Nummer 1" war Italien mit 45.041 verkauften Fahrzeugen (plus 18,4 Prozent), gefolgt von Großbritannien mit 40.923 Einheiten (plus 14,6 Prozent). Der Marktanteil in Westeuropa blieb mit 3,4 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.

Auf dem US-Markt erhöhten sich die Auslieferungen um 39,1 Prozent auf 47.517 Einheiten. In Japan wurden 8.828 Audi Automobile verkauft, das waren konjunkturbedingt 18,0 Prozent weniger als 1997. In den übrigen Märkten wurden mit 42.234 Auslieferungen 7,1 Prozent mehr Automobile abgesetzt, davon 7.578 in China (plus 4,5 Prozent).

Produktionssteigerung und mehr Beschäftigung

Die Automobilproduktion nahm um 11,0 Prozent auf 619.030 Einheiten zu. In Ingolstadt und bei der AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. in Györ wurden insgesamt 1.241.351 Motoren gefertigt, 62,5 Prozent mehr als 1997.

Gegenüber dem Jahresendstand 1997 erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten im Audi Konzern zum 31.12.1998 um 10,3 Prozent auf 42.372 Mitarbeiter, in der AG um 7,5 Prozent auf 38.947 Beschäftigte. Davon arbeiteten 26.952 in Ingolstadt (plus 7,1 Prozent) und 11.995 in Neckarsulm (plus 8,4 Prozent).

Absatz im 1. Quartal 1999 weiter auf hohem Niveau

Im 1. Quartal 1999* liegen die Gesamtauslieferungen bei etwa 146.000 und mit minus 1,9 Prozent nur knapp unter dem hohen Niveau des Vorjahres. In Deutschland werden bis Ende März die Auslieferungen an Kunden mit rund 60.100 Automobilen 5,0 Prozent über Vorjahr liegen. Der Marktanteil in Deutschland beträgt im 1. Quartal voraussichtlich 6,4 Prozent (1. Quartal 1998: 5,9 Prozent). In Westeuropa (ohne Deutschland) wird Audi voraussichtlich mit rund 61.900 Einheiten 10,6 Prozent weniger Fahrzeuge ausliefern als in den ersten drei Monaten 1998. Dies liegt unter anderem am Modellwechsel des aufgewerteten Audi A4, der erst jetzt in den meisten Märkten voll verfügbar ist.

(*) vorläufige Zahlen 1. Quartal 1999 (Stand: 23.03.1999) ohne Cosworth Technology und Automobili Lamborghini (Konsolidierung in Konzernbilanz erst ab 4. Quartal 1999)

Im ersten Quartal setzt sich Großbritannien mit rund 10.900 Auslieferungen an die Spitze der europäischen Absatzmärkte von Audi. Diese Zahl liegt 12,9 Prozent unter Vorjahr.

In Italien liegen die Audi Auslieferungen mit 10.300 Einheiten 14,7 Prozent unter Vorjahr, was unter anderem auf das Auslaufen der Verschrottungsprämie und schlechtere Abschreibungsbedingungen für Geschäftswagen zurückzuführen ist. In Spanien gewinnt Audi mit 9.900 Einheiten um 5,8 Prozent gegenüber 1998.

In den USA werden am Ende des 1. Quartals rund 12.000 Audi ausgeliefert sein. Das ist eine Steigerung um 35,7 Prozent. In Japan wird der Verkauf voraussichtlich um 36,9 Prozent auf 1.800 Einheiten zurückgehen. Neben der Rezession wirkt sich für Audi die derzeitige Umstrukturierung des japanischen Händlernetzes dämpfend auf den Absatz im größten asiatischen Automobilmarkt aus.

In den übrigen Märkten wird der Verkauf um circa 3,8 Prozent auf 10.200 Automobile zurückgehen. In China werden rund 2.000 Einheiten und damit 6,8 Prozent mehr an Kunden ausgeliefert werden.

Die Automobil-Produktion sinkt wegen der Modellwechsel in allen Werken in den Monaten Januar bis März um 5,4 Prozent auf 145.560 Einheiten (1998: 153.829). Insgesamt werden bis Ende März rund 330.360 Motoren gefertigt sein. Das ist ein Zuwachs von 11,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (1998: 295.753).

Die Beschäftigung nimmt zum 31. März gegenüber Vorjahr zu - im Konzern um 10,8 Prozent auf rund 43.590 Mitarbeiter, in der AG um 8,0 Prozent auf rund 39.800 Beschäftigte. Davon sind in Ingolstadt 27.680 (31.03.1998: 25.608, plus 8,1 Prozent) und in Neckarsulm 12.120 (31.03.1998: 11.258, plus 7,6 Prozent) Menschen beschäftigt.

Der Umsatz bleibt mit 6,561 Mrd. DM in etwa auf dem Niveau des ersten Quartals 1998 (6,620 Mrd. DM). Die Investitionen betrugen 520 Mio. DM (1998: 484 Mio. DM).

Das Erreichte sichern und den Erfolg nachhaltig gestalten

"1999 wird es uns vor dem Hintergrund uneinheitlicher volkswirtschaftlicher Entwicklungen und eines sehr guten Vorjahresergebnisses vermutlich schwerer fallen, ein weiteres Mal mit Rekordergebnissen aufzuwarten. Wir sind jedoch zuversichtlich, daß wir die Position, die wir uns in den letzten Jahren erarbeitet haben, 1999 halten können und erwarten darüber hinaus, daß wir die in den letzten Jahren hinzugewonnenen Marktanteile in einigen Märkten weiter steigern können", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Franz-Josef Paefgen.

Paefgen weiter: "Wir haben in den letzten Monaten unsere Modellpalette weitgehend erneuert und gleichzeitig um interessante Nischenmodelle erweitert. Mit einem attraktiven Produktprogramm, mit Produktionsanlagen, die dem modernsten Stand der Technik entsprechen, und mit einer hochqualifizierten und motivierten Mannschaft sind wir für die Zukunft gut gerüstet."

Hinweise an die Redaktionen:
* Zeitgleich sind über "obs (dpa)" zwei Fotos aus der Produktion sowie ein Foto von der Jahrespressekonferenz verfügbar.
* Eine Infografik zum Geschäftsverlauf ist als Farb- oder s/w-Datei unter Telefon ++49 (0) 201 840 30 15 (imu Infografik GmbH) abrufbar. * Die Bilder der Pressemappe stehen online über die Audi Presse-Datenbank unter http://194.77.199.147 zur Verfügung. Dazu benötigen Sie ein Paßwort, das Sie unter ++49 (0) 841 89 34221 (Anke Patt) erhalten können.
* Die Jahrespressekonferenz wird am 23. März ab 10 Uhr live im Internet übertragen und bleibt dort bis zum 30. März abrufbar. Weitere Informationen unter http://www.audi.com und audi.de
* Hörfunk-Interviews in ISDN-Qualität können über Telefon
++49 (0) 171 932 0222 (Silke Ostermeier) vereinbart werden.

ots Originaltext: Audi AG
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