AK: Benzinpreiserhöhung eine Provokation

Wien (OTS) – Die AK kritisiert die heutige Benzinpreiserhöhung als eine "Brüskierung der Kunden". Die österreichischen Nettopreise für Eurosuper sind nach wie vor im EU-Vergleich um 75 Groschen zu teurer, für Diesel um 61 Groschen. Seitens der Mineralölwirtschaft ist keinerlei Bereitschaft zu orten,
freiwillig Benzin zu verbilligen, sagt die AK. Einmal mehr zeigt sich, daß es für eine Preiserhöhung anscheinend immer und über Nacht Gründe gibt, Preissenkungen aber sehr zögerlich weitergegeben werden. Vom europaweit höchsten Nettopreis-Niveau neuerlich zu erhöhen und gleichzeitig hohe Dividenden auszuschütten, sei eine Provokation. Damit habe die Mineralölwirtschaft endgültig alle gegen sich aufgebracht. Die AK fordert, daß das Prüfverfahren endlich beendet wird. Jetzt müsse eine Entscheidung getroffen werden, die den Mineralölfirmen eine Preissenkung verordnet. ****

In der Nacht hat die Mineralölwirtschaft die Benzinpreise um bis
zu 30 Groschen erhöht. Die Benzinpreiserhöhung ist völlig unzumutbar, kritisiert die AK. Anstatt endlich die Preise zu
senken, werden über Nacht immer Gründe gefunden, diese zu erhöhen. Denn nach wie vor betrage die Nettopreisdifferenz (vor Steuern) zwischen Österreich und dem EU-Schnitt bei Eursouper 75 Groschen, bei Diesel 61 Groschen. Und Jahr für Jahr zahlen die österreichischen Konsumenten im EU-Vergleich um drei Milliarden Schilling zu viel.

Nur ein funktionierender Wettbewerb kann Treibstoff billiger
machen, ist die AK überzeugt. Und wenn dieser Wettbewerb nicht funktioniert, muß mit entsprechenden Maßnahmen nachgeholfen werden.

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