Weinernte 1998: 2,7 Millionen Hektoliter, Lagerbestand weiter fallend

Wien (OTS/ÖSTAT) - Im Jahr 1998 betrug die Weinernte nach Berechnungen des Österreichischen Statistischen Zentralamtes insgesamt 2,7 Millionen Hektoliter. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um über 900.000 Hektoliter (+50%). Dieses gute Ergebnis zeichnete sich bereits im Oktober 1998 aufgrund der Schätzungen der ehrenamtlichen Weinberichterstatter ab.

Grund dafür waren die im Vergleich zum Vorjahr geringeren Ausfälle infolge von Frostschäden und die in den Sommermonaten günstigen klimatischen Verhältnisse. Ungünstige Witterungsbedingungen im Herbst (häufige Niederschläge, wenig Sonne) hatten jedoch regional beim Weinmost Qualitätseinbußen zur Folge.

Der Lagerbestand an Wein unterschritt mit 2,176.000 Hektoliter den Vorjahreswert um 71.900 Hektoliter (-3%) und stellt damit einen neuen Tiefststand dar. Österreichs Weinbestand setzt sich wie folgt zusammen: Tafelwein: 286.000 Hektoliter (-20%), Landwein: 306.000 Hektoliter (-26%), Qualitätswein: 1,342.000 Hektoliter (+1%), Prädikatswein: 75.000 Hektoliter (+34%) und Schaumwein: 122.000 Hektoliter (+158%). Die ausgewiesene Menge an konzentriertem Traubenmost, rektifiziertem konzentriertem Traubenmost, sonstigen Erzeugnissen und Wein aus Drittländern betrug etwa 45.000 Hektoliter (-16%).

Die Weinlagerkapazität umfaßte mit 6,937.000 Hektoliter um 1% weniger als im Vorjahr.

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