Erster Storch zur Eröffnung des Rundwanderweges! Drei neuen Erlebniswege im WWF-Naturreservat Marchegg eröffnet - ein Musterbeispiel für gelungene Naturbeobachtung

Wien (OTS) - Das WWF (World Wide Fund For Nature)-Naturreservat Marchegg hat nun neben Europas größter Weißstorch-Baum-Kolonie eine weitere Attraktion für Jung und Alt. Der Geschäftsführer des WWF Österreich Günther Lutschinger und der Niederösterreichische Landesrat für Naturschutz Hannes Bauer eröffneten die drei Erlebniswege Storchenpfad, Unkenweg und Biberweg. Sie ermöglichen den Besuchern einen ungestörten Einblick in das Reich der Störche, Biber und Amphibien, ohne die Tiere selbst in ihrem Lebensraum zu stören. Zeitgerecht zu diesem Ereignis traf vergangenen Freitag der erste Storch in Marchegg ein.

Wer schon immer einmal Biber oder Sumpfschildkröten in freier Natur beobachten wollte, ohne die Tiere selbst dabei zu stören, ist in Marchegg genau richtig. Versteckte Beobachtungsplätze machen es möglich, Tiere hautnah zu erleben und vielleicht so einen Biber zu beobachten, der gerade mit dem Bau eines Dammes beschäftigt ist, oder sogar keck den Rundwanderweg kreuzt. Auch Reiher, Eulen oder Sumpfschildkröten lassen sich beim Jagen oder Sonnenbaden beobachten.

Frösche und Kröten sind besonders am Unkenweg zahlreich zu finden. Ein El Dorado für Vogelliebhaber ist der Storchenpfad, der mit seinen Beobachtungsständen der erste seiner Art ist. Die Beobachtungsfenster sind mit Klappen versehen, so daß der Besucher zwar einen ungestörten Blick auf das Wasser und die Vogelwelt genießen kann, die Tiere aber den Besucher nicht sehen können. Unvergeßliche Beobachtungen sind garantiert!

Brücken statt Wege

"Durch die Absenkung der alten Wege kann nun das Wasser in den Marchauen wieder seinen natürlichen Lauf nehmen - nur eine der vielen Renaturierungsmaßnahmen im Naturreservat. Mit diesen Maßnahmen werden den Besuchern nicht nur ganz neue Einblicke in die Welt des Wasserwaldes ermöglicht, sondern es wird auch der Natur geholfen ihr Gleichgewicht zu finden", so Günther Lutschinger, Geschäftsführer des WWF Österreichs.

Die Gesamtkosten dieses Projektes beliefen sich auf rund zwei Millionen Schilling. Finanziert wurde es vom WWF, der Niederösterreichischen Landesregierung, dem Verein Niederösterreich Wien, INTERREG, EU-Life, sowie OBI und den Österreichischen Lotterien. Robert Swatek, Geschäftsführer der OBI-Systemzentrale:
"Dieses einzigartige Fleckchen Erde ist es wert unterstützt und geschützt zu werden und wenn das auch noch mit der Sensibilisierung der Besucher für die Natur verbunden ist, helfen wir gerne. Zudem ist mir diese Gegend besonders vertraut, da wir heuer zum zweiten Mal gemeinsam mit dem WWF das Jugend-Bibercamp in Marchegg veranstalten." Gezielt aufgebaute Informationstafeln und Beobachtungsstände sollen die Besucher informieren und auch zum Verweilen auf den Rundwanderwegen einladen, die natürlich nicht verlassen werden dürfen, um die Tiere nicht zu stören.

Überschwemmung nicht ausgeschlossen

Zu Zeiten von Hochwassern, wie momentan, sind die Wege nur teilweise begehbar. Gelegentlich möchte die Natur einfach unter sich bleiben!

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