Europas Senioren fordern von den Staats- und Regierungschefs rasche Lösung der EU-Krise

Wien (OTS) - In Köln trafen sich gestern und heute christdemokratische SeniorenvertreterInnen aus 19 europäischen Staaten zum 3. Kongreß der Europäischen Senioren Union (ESU). Die Delegierten beschäftigen sich mit aktuellen europa- und seniorenspezifischen Fragen.

Bei der Neuwahl wurde der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Stefan Knafl, neuerlich zum Präsidenten dieser Organisaton gewählt.

Zu Vizepräsidenten wurden

Elisabeth Dispaux-Cornil Belgien
Dr. Bernhard Worms Deutschland
Manuel Nunez Perez Spanien
Dr. Maria L. Cassanmagnago Italien
Matti Kinnunen Finnland
Prof. Nic Estgen Luxemburg
Dipl.-Ing. Jan Bencek Slowakei

gewählt.

In einem Entschließungsantrag appellieren die Delegierten des 3. Kongresses der europäischen Seniorenunion nachdrücklich und dringend an die Staats- und Regierungschefs der europäischen Völker, die aktuelle Krise der europäischen Kommission schnell zu beenden.

Dies ist nur möglich, durch einen auf Dauer angelegten Personalvorschlag.

Die ESU fordert, daß sofort Schritte eingeleitet werden, zu einer tiefgreifenden Reform der Kommission. Insbesonders müssen klare Verantworltichkeiten zwischen Kommissionspräsident und Kommissaren, zwischen den Kommissaren und den jeweiligen Generaldirektionen und zwischen Kommission und Parlament rechtlich festgelegt werden.

Die dazu notwendigen Kontrollmechanismen müssen so gestaltet werden, daß bei personellem Versagen jedem die Verantwortung zugeordnet werden kann. Die Delegierten des ESU Kongresses erkennen an, daß die Kommission unter der Führung von Präsident Santer wertvolle Arbeit zur Verwirklichung der Europäischen Union geleistet hat.

Dies gilt insbesonders der Einführung des Euro, den Vorbereitungsarbeiten zur Osterweiterung und dem Bemühen zur besseren Transparenz der Grundlagen und Verwendung der Finanzmittel.

Im Sinne eines Europa mit stärkerer Solidarität der Regionen und Generationen, und einer verantwortungsgestärkten Demokratie erneuerten die Delegierten der europäischen Senioren Union ihr Vertrauen in die europäischen Institution. Sie sprechen Präsident Santer ihren Dank für seine Arbeit aus.

Der Kongreß wird heute am Nachmittag mit einem Referat von Bundeskanzler a.d. Und Ehrenbürger Europas, Dr. Helmut Kohl, abgeschlossen.

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