Steuerreform: Koffler contra Klima

"Höchst unredliches Tauschgeschäft"

Wien (PWK) - "Das ist in höchstem Maße unredlich und daher inakzeptabel." WK-Kärnten-Präsident Karl Koffler kritisiert die Absicht von Bundeskanzler Viktor Klima, auf die Aktiengewinnsteuer nur dann zu verzichten, wenn die Wirtschaft ihrerseits von der Forderung nach Entdiskriminierung des Eigenkapitals abgehe. Vor allem müsse die Frage der Anrechnung fiktiver Eigenkapitalzinsen als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Was für Fremdkapital gelte, haben auch für das Eigenkapital zu gelten. Koffler ist über das vom Bundeskanzler "willkürlich hergestellte Junktim Aktiengewinnsteuer -Eigenkapital" jedenfalls verärgert. "Das werden wir nicht hinnehmen". ****

Bei der Steuerreform 2000 dürfe kein Weg an der steuerlichen Erleichterung der Eigenkapitalbildung vorbeiführen. Ansonsten werde diese Reform höchstens eine "Minireform", so Koffler weiters. Die Diskriminierung des Eigenkapitals in den Firmen müsse beseitigt werden, da werde man nicht locker lassen. Koffler abschließend: "Nur mit tiefgreifenden steuerlichen Erleichterungen ist die Konkurrenzfähigkeit der Betriebe gesichert und die Arbeitsplätze nicht gefährdet".
(Schluß) Ne

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK